12. September 2018 / 19:26 Uhr

"Um intensiver zu arbeiten": Braunschweig-Trainer Pedersen sortiert sechs Spieler aus

"Um intensiver zu arbeiten": Braunschweig-Trainer Pedersen sortiert sechs Spieler aus

Alex Leppert
Hungrig, wie ein Löwe: Eintracht-Trainer Henrik Pedersen und seine Jungs sind hungrig auf den Wiederaufstieg.
 Eintracht-Trainer Henrik Pedersen greift in der Krise hart durch. © imago/Jan Huebner
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Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig sucht mit allen Mitteln der Weg aus der Krise. Trainer Hendrik Pedersen hat seinen Kader verkleinert, Einzelgespräche mit den Spielern geführt und ein Trainingslager bezogen. Zudem wird nach einem neuen Torwart gefahndet.

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Mit einem deprimierenden 0:3 bei der SpVgg Unterhaching war Eintracht Braunschweig in die Länderspielpause gegangen. Am Freitag will der Tabellenletzte der 3. Liga die Wende schaffen. Vor der Partie gegen Carl Zeiss Jena (Anpfiff 19 Uhr) haben die Braunschweiger Fußballer alle Register gezogen, damit sich etwas ändert.

Los ging es bereits kurz vor dem Haching-Spiel mit der Verpflichtung des drittligaerfahrenen Offensivmanns Manuel Janzer von Holstein Kiel. Er dürfte gegen Jena sein Debüt für die Blau-Gelben feiern. "Ich kann mir eigentlich kein besseres erstes Spiel vorstellen als an einem Freitagabend vor den eigenen Fans", sagt der 26-Jährige.

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​Kader von 30 auf 24 Spieler reduziert

Nach der Janzer-Verpflichtung hat Trainer Henrik Pedersen zudem den rund 30 Mann großen Kader auf 24 Spieler reduziert. Die bisher ohnehin meist nur auf der Tribüne sitzenden Besfort Kolgeci, Nick Otto, Samuel Abifade, Ayodele Adetula, Eric Veiga und Leon Bürger sollen sich über die U23 für höhere Aufgaben empfehlen. Dafür hat U23-Akteur Arbnor Muja, ein 19-jähriger Kosovare, in zwei Tests gute Leistungen gezeigt und steht an der Schwelle zu den Profis. Die Verkleinerung des Kaders dient dazu, "um in den Einheiten intensiver arbeiten zu können", so Pedersen.

​"Wollen noch mehr zusammenwachsen"

Ebenfalls um eine erhöhte Intensität geht es beim Kurz-Trainingslager, das die Eintracht am Mittwoch in Wesendorf bei Gifhorn bezog. Pedersen: „Wir haben uns dafür entschieden, um noch stärker in diesen Leistungstunnel zu kommen.“ Der Coach betonte gleichwohl, dass das Ganze keine klassische Krisenmaßnahme sei, sondern: „Wir wollen einfach noch mehr bei uns sein und noch mehr zusammenwachsen.“

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​Vertragslose Spieler interessant für die Eintracht

Im Sporthotel "LaVital" wurde hinter verschlossenen Türen trainiert. Außerdem hatte Pedersen viele Einzelgespräche angesetzt – und es ging natürlich darum, die bisher sieglose Mannschaft auf die Jena-Partie einzuschwören. "In der 3. Liga geht sehr viel über den Teamgeist. Man muss als Mannschaft funktionieren, das ist die Basis in dieser Liga", sagt Neuzugang Janzer, der in dieser Klasse 127 Spiele absolviert hat – kein anderer im Braunschweiger Kader kommt auf annähernd so viele.

Obwohl die Transferperiode am 31. August zu Ende ging, dürfte Janzer nicht der letzte Neuzugang in diesem Jahr gewesen sein. Pedersen hat bereits davon gesprochen, sich im Lager der vertragslosen Spieler umzusehen. Die dürfen nämlich auch vor der zur Öffnung des Winter-Transferfensters noch jederzeit verpflichtet werden. Zur Erinnerung: Im Abstiegskampf 2007 wurde seinerzeit Mitte September Ramazan Yildirim unter Vertrag genommen, der keinen Verein mehr hatte.

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​Kommen Kruse oder Stuckmann für das Tor?

Außerdem sucht Pedersen noch einen Torwart. Einen erfahrenen, der Marcel Engelhardt Sicherheit geben soll, heißt es. Da auch die Nummer 1 bislang nicht unbedingt überzeugt hat, könnte der neue zweite Mann aber auch ganz schnell zum ersten Keeper werden. In Frage kommen Torhüter wie Lukas Kruse (35, zuletzt Kiel) oder der Ex-Braunschweiger Thorsten Stuckmann (37, zuletzt Düsseldorf II). Dazu muss der Neue aber erst mal gefunden werden – nebenbei steht zudem ja auch noch das Spiel gegen Jena an. Und in dem soll schließlich mit einem Sieg die Wende geschafft werden.

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