Arbeiteten viele Jahre zusammen: José Mourinho (li.) und Michael Essien. © dpa

Und alles wegen einer Party: Mourinho-Wut gegen Real-Stars

In seinem neuen Buch "José Mourinho - Up close and Personal" enthüllt der Autor Robert Beasley eine Vielzahl an pikanten Geschichten aus dem Leben von Startrainer José Mourinho. Eins davon handelt von einer bestimmten Spieler-Party bei Real Madrid.

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José Mourinhos bald erscheinende Autobiographie trägt den Namen "José Mourinho: Up Close and Personal", was soviel heißt wie "José Mourinho: Nah und persönlich". Und wie es sich für den extrovertierten Startrainer gehört, sind diese persönlichen Geschichten aus dem Leben des "Special One" alles andere als gewöhnlich, vielmehr brisant und schlagzeilenträchtig. So wie der Ausraster gegen Intimfeind Arsene Wenger ("Ich werde ihm sein Gesicht zertrümmern"), der zuletzt für internationale Aufregung sorgte.

Jetzt enthüllte die Marca eine andere Passage aus dem Buch. Schauplatz: Madrid. Thema: Eine Spieler-Party. Aber es geht hierbei ausnahmsweise nicht um eine ausufernde Feier, bei dem die Stars über die Strenge schlugen. Ganz im Gegenteil: Mourinho erzählt von einer Party, die gar nicht richtig im Fahrt kam - der Portugiese dagegen um so mehr.

Während seiner Zeit als Trainer von Real Madrid spielte auch ein gewisser Michael Essien unter Mourinho. Der ghanaische Mittelfeldstratege war einer der Lieblingsschüler des Starcoaches, schon bei Chelsea London hatten die beiden erfolgreich zusammen gearbeitet.

Nun kam es, dass jener Essien damals 30 wurde und seinen Geburtstag mit den Teamkameraden feiern wollte. Problem: Fast niemand kam. Obwohl Essien die ganze Mannschaft zu sich eingeladen hatte, erschienen letztendlich nur zwei Mitspieler. Luka Modric und Ricardo Carvalho, die Essien noch aus Londoner Zeiten kannten (Modric spielte für Tottenham, Carvalho bei Chelsea).

Mourinho war darüber sehr sauer und fluchte, dass Real nur ein politischer Klub sei mit konkurrierenden Grüppchen sei, ohne Teamgeist. Er versuchte, seinen Schützling zu trösten und erklärte ihm, dass er das nicht persönlich nehmen dürfe und das nichts mit Sympathie zutun habe. Die anderen Spieler hätten einfach genug mit sich selbst zu tun und andere Sachen vor.

Unklar, ob diese Worte den Kameruner wirklich trösteten. Fakt ist jedoch dieses Bild, dass die drei (fröhlichen) Party-Freunde an jenem Tag zeigt.

luka,ess & ricky

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