18. November 2018 / 12:57 Uhr

Schlimmer Unfall bei Formel 3: So geht es Sophia Flörsch

Schlimmer Unfall bei Formel 3: So geht es Sophia Flörsch

Redaktion Sportbuzzer
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Sophia Flörsch verunglückte auf dem Guia Circuit in Macau schwer.
Sophia Flörsch verunglückte auf dem Guia Circuit in Macau schwer. © imago/Hartenfelser
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Nach dem Horrorcrash von Sophia Lörsch auf der gefährlichen Strecke von Macau gibt es eine erste Diagnose. In Lebensgefahr schwebt wie durch ein Wunder offenbar keine der fünf am Unfall beteiligten Personen. 

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Den Zuschauern stockte der Atem, auf den Tribünen und in der Boxengasse herrschte blankes Entsetzen: Die 17 Jahre alte deutsche Nachwuchsrennfahrerin Sophia Flörsch ist auf dem engen und gefährlichen Stadtkurs von Macau schwer verunglückt. Die Bilder ihres Rennwagens, der mit weit über 250 Stundenkilometern abhebt und ungebremst durch die Fangzäune in mehreren Metern Höhe gegen Schutzplanken kracht, ließen am Sonntag das Schlimmste vermuten.

Flörsch: Keine Lähmungserscheinungen

Wie durch ein Wunder, war Flörsch nach dem Horrorcrash beim Weltfinale der Formel 3 aber bei Bewusstsein und ansprechbar. Sie erlitt zwar eine Fraktur der Wirbelsäule, wie die Veranstalter nach einer eingehenden Untersuchung durch den Chefarzt des Generalkrankenhauses Conde S. Januário in Macau mitteilten. Ihr Vater sagte der Deutschen Presse-Agentur aber, dass seine Tochter keine Lähmungserscheinungen habe und alles bewegen könne.

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Zu den vier weiteren Personen, die in den Crash verwickelt waren, gab es zunächst keine weiteren Informationen, außer dass auch sie ansprechbar und bei Bewusstsein waren. Das Rennen wurde nach rund einer Stunde Unterbrechung fortgesetzt, nachdem die Fangzäune repariert waren. Flörsch, ein weiterer Pilot, zwei Fotografen und ein Streckenposten waren zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden.

Zunächst blieb die Unfallursache unklar. Flörsch verlor offensichtlich auf der Geraden vor der Lisboa-Kurve die Kontrolle über ihren Wagen. Flörsch hob mit ihrem Auto ab und flog mit dem Heck zuerst durch und über die Fangzäune, ehe sie mit der Cockpitseite in die Begrenzungsbefestigungen in mehreren Metern Höhe einschlug. Der Wagen stürzte daraufhin zurück auf den Boden.

Macau unter Fahrern beliebt

Kritik an dem gefährlich engen Kurs gab es vonseiten der Fahrer vor dem Rennen praktisch nicht. Angesprochen darauf, wie sehr er den Kurs möge, sagte Sieger Ticktum am Sonntag: „Das ist rhetorisch, ich habe mich das erste Mal verliebt, als ich hier war.“ Für die meisten Piloten, darunter auch Mick Schumacher, gehört der gefährliche Stadtkurs zu den Lieblingsrennstrecken. Kritisiert wird dort aber der Motorrad-Grand-Prix. Erst im vergangenen Jahr war ein Pilot dort tödlich verunglückt.

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