Zuletzt war Union Berlin gegen Erzgebirge Aue erfolgreich. Zuletzt war Union Berlin gegen Erzgebirge Aue erfolgreich. © dpa
Zuletzt war Union Berlin gegen Erzgebirge Aue erfolgreich.

Union Berlin bisher nur in der Verfolgerrolle

2. Bundesliga: Union Berlin wurde vor dem Saisonstart der 2. Liga als einer der großen Aufstiegsfavoriten gehandelt. Nach gut einem Viertel der Spielzeit hinkt die Mannschaft hinter den Erwartungen her. Die Delle von zwischenzeitlich fünf Begegnungen ohne Sieg tut noch weh.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Der 1. FC Union Berlin scheint in der 2. Bundesliga wieder auf Kurs zu sein. In die aktuelle Länderspielpause verabschiedete sich die Elf von Trainer Jens Keller mit zwei Siegen. Trotz der jüngsten Erfolge bei Erzgebirge Aue (2:1) und daheim gegen den 1. FC Kaiserslautern (5:0) sind die Köpenicker aber mit dem Abschneiden nach neun Meisterschaftsrunden nicht zufrieden. „Wir haben ein paar Punkte zu wenig. Wir hätten schon mehr haben können“, zog Keller beim Vorjahres-Vierten Zwischenbilanz.

Als Tabellensiebender liegt Union (15 Punkte) zwei Zähler hinter dem Dritten SV Sandhausen (17). Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf (22) und der Überraschungszweite Holstein Kiel (19) sind relativ weit voraus. Dass die Union-Elf, die den Kader verstärkt hat, schon gegen die ersten Fünf der Tabelle spielte, hat wenig Bedeutung. Zumal die Berliner gegen Düsseldorf (2:3), Kiel (4:3), Sandhausen (0:1), Bielefeld (1:1) und Nürnberg (2:2) nur fünf der 15 möglichen Punkte ergatterte.

​Verletzungsprobleme bei Neuzugängen

Union schien und nach den beiden glücklichen Auftaktsiegen beim FC Ingolstadt (1:0) und daheim gegen Kiel auf dem richtigen Weg. Doch ärgerliche Punktverluste in den Schlussphasen der Spiele in Nürnberg und in Düsseldorf sowie die fehlende Konstanz innerhalb vieler Partien ließen Zweifel am und beim Aufstiegsmitfavoriten aufkommen. „Das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive hat gefehlt. Es lag auch an der Konzentration“, meinte Rechtsverteidiger Christopher Trimmel.

Von den Neuzugängen hat bisher nur Offensivspieler Marcel Hartel (1. FC Köln) richtig überzeugt. Abwehrspieler Marc Torrejon (SC Freiburg) war Stammspieler, bis ihn eine Wadenverletzung nach dem vierten Spieltag zurückwarf. Verletzungsbedingte Anpassungsprobleme haben oder hatten auch Grischa Prömel (Karlsruher SC), Angreifer Akaki Gogia (Dynamo Dresden) und Abwehrmann Atsuto Uchida (Schalke 04).

​Vorne top, hinten Mittelmaß

Das Angriffsspiel ist weiter eine Union-Stärke. 18 erzielte Tore werden nur von Aufsteiger Kiel (21) und Altmeister Nürnberg (20) übertroffen. 12 Gegentreffer stellen jedoch nur Mittelmaß da. Ob Union das zwischenzeitliche Tal mit fünf Begegnungen ohne Sieg überwunden hat, wird sich in den nächsten Partien zeigen. „So eine Fünf-Spiele-Delle kann man erst wieder gut machen, wenn man in fünf Spielen punktet“, glaubt Abwehrchef Toni Leistner. Die nächsten Spiele bei Neuling Jahn Regensburg (15. Oktober), daheim gegen Schlusslicht Greuther Fürth (21. Oktober) und beim MSV Duisburg (29. Oktober) sind von der Papierform her leicht. Union hofft auf einen „Goldenen Oktober“.

Region/Brandenburg Region/Berlin 1.FC Union Berlin 1. FC Union Berlin (Herren) Fussball 2. Bundesliga

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige