09. Februar 2019 / 19:41 Uhr

Union Berlin im Aufstiegs-Wechselspiel wieder mit Aufwind 

Union Berlin im Aufstiegs-Wechselspiel wieder mit Aufwind 

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Die Unioner jubeln nach dem entscheidenen Treffer zum 2:0 gegen den SV Sandhausen.
Die Unioner jubeln nach dem entscheidenen Treffer zum 2:0 gegen den SV Sandhausen. © dpa
Anzeige

2. Bundesliga: Der 1. FC Union Berlin klettert mit dem 2:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen wieder auf den Relegationsplatz. Das Wechselspiel um die Plätze für die erste Bundesliga geht munter weiter.

Anzeige
Anzeige

Urs Fischer musste erst einmal kräftig durchatmen. «Hauptsache wir haben die drei Punkte geholt», sagte der Trainer des 1. FC Union Berlin nach dem souveränen 2:0-Arbeitssieg gegen den SV Sandhausen. Fünf Tage nach der 2:3-Niederlage im Spitzenspiel beim FC St. Pauli setzten die Köpenicker das Wechselspiel im Kampf um die Aufstiegsplätze zur ersten Liga fort und reichten den Hamburger Kiez-Club nach dessen 1:4-Niederlage beim 1. FC Köln vom zweiten auf den vierten Rang weiter. Durch den neunten Saisonsieg liegen Union und St. Pauli mit 37 Zählern punktgleich auf Rang drei und vier, zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten 1. FC Köln.

Dabei schien der favorisierte Gastgeber gegen den Tabellenvorletzten vom Hardtwald seine Rolle von Beginn an auszufüllen. Vor 19 542 Zuschauern erzielte Sebastian Andersson bereits nach elf Minuten mit seinem siebten Saisontor die Führung. Ein Abseitstreffer von Grischa Prömel in der 24. Minute sowie ein vergebene Riesenchance durch Suleiman Abdullahi in der 37. Minute unterstrichen die Dominanz der Hausherren.

In Bildern: 50 ehemalige Spieler von Union Berlin - und was aus ihnen wurde.

<b>Simon Terodde:</b> 25 Tore in 93 Spielen schoss Simon Terodde für Eisern Union. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln. Zur Galerie
Simon Terodde: 25 Tore in 93 Spielen schoss Simon Terodde für "Eisern" Union. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln. ©
Anzeige

Allerdings ohne zählbare Nachhaltigkeit. «In der ersten Halbzeit hatten wir noch spielerische Lösungen. Je länger das Spiel geht, ist ein 1:0 ein knappes Resultat. Sandhausen war dann präsenter. Wir haben dann bis zur 87. Minute gezittert. Mit dem Resultat bin ich aber zufrieden», so Fischer weiter. Die Zufriedenheit des Trainers besorgte drei Minuten vor dem Ende der eingewechselte Akaki Gogia. «Andi hat uns erlöst», sagte Trimmel nach dem souveränen Arbeitssieg und dem Treffer durch den Joker.

Der Kapitän selbst sorgte bereits vor dem Anpfiff für frohe Gesichter. Trimmel, 2014 von Rapid Wien in die Wuhlheide gewechselt, verlängerte seinen Vertrag um weitere zwei Jahre – gültig für die erste und zweite Bundesliga. Natürlich würde der Kapitän seine Mannschaft gerne bereits nach dieser Saison in der Bel Etage auf das Feld führen, hält sich mit dementsprechenden Aussagen aber zurück und verweist auf den schwer gefallenen Sieg: «Wir hatten in der ersten Halbzeit genug Chancen für drei Tore. Nach der Pause haben wir die Bälle zu leicht hergegeben. Da können wir uns in Zukunft verbessern.»

Mehr zum 1. FC Union Berlin

Verbesserungen für die nächste Aufgabe am kommenden Samstag beim Kellerkind MSV Duisburg verspricht der Einsatz von Manuel Schmiedebach, der gegen Sandhausen eine Gelbsperre absitzen musste. Dagegen wird der etatmäßige Torjäger Sebastian Polter laut Geschäftsführer Oliver Ruhnert dem Verein nach seiner Mittelfußverletzung zwischen sechs bis acht Wochen fehlen.

Doch Polter-Ersatz Andersson zeigt sich in guter Form. In Hamburg verzeichnete der Schwede bereits einen Assist, gegen Sandhausen prüfte Unions Nummer zehn in der Schlussminute den Pfosten des Gäste-Tores. Den achten Treffer hebt sich Andersson für die Fortsetzung des Wechselspiels im Aufstiegsrennen auf.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt