16. April 2018 / 18:08 Uhr

Union Berlin schottet sich weiter von Öffentlichkeit ab

Union Berlin schottet sich weiter von Öffentlichkeit ab

dpa
Simon Hedlund (M.) traf für Union Berlin zuletzt zum 1:0-Auswärtserfolg beim FC St. Pauli.
Simon Hedlund (M.) traf für Union Berlin zuletzt zum 1:0-Auswärtserfolg beim FC St. Pauli. © dpa
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2. Bundesliga: Anhänger warten vergeblich auf ihre Stars im öffentlichen Training.

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Zweitligist 1. FC Union Berlin setzt trotz des jüngsten 1:0-Erfolges beim FC St. Pauli seine Abschottungspolitik fort. Wie schon in der vergangenen Woche gab es nur am Montag eine öffentliche Trainingseinheit. Die Stammelf bekamen die Fans aber trotzdem nicht zu Gesicht, weil diese außerhalb des Trainingsgeländes mit dem Fahrrad unterwegs war. Beim Training der Reservisten stand erstmals seit seiner Knieverletzung Mittelfeldmann Michael Parensen wieder voll auf dem Platz.

Die Spieler wollen ab Dienstag bis zum nächsten Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim erneut nicht mehr mit Medienvertretern sprechen. Am Montag stand aus dem Mannschaftsrat lediglich Stephan Fürstner zur Verfügung. „Wir haben das alle entschieden. Wir wollen den Fokus aufrechterhalten und uns komplett auf das Spiel konzentrieren. Das haben wir so festgelegt und das wurde auch von jedem akzeptiert“, begründete Fürstner die Maßnahme. Union steckt nach wie vor im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 beträgt weiterhin nur drei Punkte.

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