12. März 2018 / 13:45 Uhr

Union Berlin: Unter André Hofschneider nur noch Mittelmaß

Union Berlin: Unter André Hofschneider nur noch Mittelmaß

dpa
André Hofschneider war seit Anfang Dezember Trainer bei Union Berlin.
André Hofschneider war seit Anfang Dezember Trainer bei Union Berlin. © imago
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2. Bundesliga: Abstand zu Rang drei ist größer als zum Relegationsrang 16.

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„Aufwachen, aufwachen“, schallte es den Kickern des 1. FC Union Berlin vor und nach dem Abpfiff entgegen. Nach der unbefriedigenden Nullnummer im Ost-Duell gegen Erzgebirge Aue gab es im Stadion „An der Alten Försterei“ sogar dezente Pfiffe zu hören, ehe ein Teil der Anhänger mit „Eisern Union“-Sprechchören sich selbst und den Spielern wohl Mut für die nächste Zweitliga-Heimpartie am Samstag gegen den Viertplatzierten Jahn Regensburg einimpfen wollte.

Nur zwei Siege in zehn Spielen


„Wir sollten nicht auf die Tabelle schauen. Davon haben wir nichts“, sagte Innenverteidiger Marvin Friedrich. Der Blick auf das Klassement offenbart jedoch, dass Union unter Trainer André Hofschneider im Mittelmaß versinkt. Seit der 47 Jahre alte Fußball-Lehrer im Dezember Jens Keller abgelöst hat, konnten die Eisernen von zehn Spielen nur zwei gewinnen. Magere neun Zähler stehen für Hofschneider zu Buche.

Inzwischen ist der Abstand zu Rang drei mit sechs Punkten größer als zu Abstiegs-Relegationsplatz 16 (fünf). In den jüngsten beiden Begegnungen reichte es auch gegen die Kellerkinder Kaiserslautern (3:4) und Aue nicht zu Siegen. Hätte Union diese beiden Spiele gewonnen, würde die Mannschaft auf Rang vier stehen.

Die Vorgänger von André Hofschneider bei Union Berlin

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„Wir können uns vom Einsatz und vom Engagement nichts vorwerfen. Wir haben alles versucht“, sagte Angreifer Philipp Hosiner nach dem 400. Zweitligaspiel der Wuhlheider.

Polter nicht zu ersetzen


Immerhin stand die Abwehr. Nach zwölf Spielen mit mindestens einem Gegentreffer blieb der eigene Kasten diesmal sauber. Dafür fehlte der sonst so erfolgreichen Offensive das Durchsetzungsvermögen. Der 13-fache Torschütze Steven Skrzybski blieb diesmal wirkungslos. Zudem konnten Hosiner und Akaki Gogia noch nicht nachweisen, dass sie für den verletzten Sturmkollegen Sebastian Polter (Achillessehnenriss) ohne Substanzverlust einspringen können. „Polti ist in seiner Wirkung und in seiner Präsenz für den Gegner nicht 1:1 zu ersetzen. Trotzdem darf es keine Ausrede mehr sein“, sagte Hofschneider.

Für das Heimspiel gegen Regensburg können sich beide Mannschaften auf bessere äußere Bedingen freuen. Der zerschundene Rasen in der Alten Försterei wird in dieser Woche ausgetauscht.

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