11. März 2018 / 16:46 Uhr

Union Berlin verpasst Sieg gegen Erzgebirge Aue

Union Berlin verpasst Sieg gegen Erzgebirge Aue

Redaktion Sportbuzzer
Zum Verzweifeln: Steven Skrzybski und seinen Teamkollegen gelang gegen Erzgebirge Aue um den Brandenburger Martin Männel kein Tor.
Zum Verzweifeln: Steven Skrzybski und seinen Teamkollegen gelang gegen Erzgebirge Aue um den Brandenburger Martin Männel kein Tor. © dpa
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2. Bundesliga: Im 400. Zweitligaspiel der Eisernen schießen beide Mannschaften kein Tor und trennen sich 0:0.

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Dieses torlose Remis auf eigenem Rasen schmerzt besonders. Mit dem dritten Heimsieg nacheinander hätte der 1. FC Union noch einmal auf Tuchfühlung zur Aufstiegszone der 2. Fußball-Bundesliga gehen können. Doch die Eisernen kamen am Sonntag gegen den abstiegsgefährdeten FC Erzgebirge Aue über ein 0:0 nicht hinaus. „Das war zu wenig zu Hause. Natürlich sind wir enttäuscht“, sagte Kapitän Felix Kroos nach einem umkämpften Ostderby: „Es ist bitter.“

Sechs Zähler Abstand auf Rang drei


Damit bleibt Union als Tabellen-Achter sechs Zähler hinter dem Dritten Holstein Kiel. „Wir müssen positiv bleiben. Wir müssen noch enger zusammenrücken und nicht unruhig werden“, betonte Kroos. „Mit dem Punkt müssen wir leben. Wenn uns in der Anfangsphase ein Tor gelingt, wäre es für eins einfacher gewesen“, erklärte Unions cheftrainer André Hofschneider.

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Die Auer, die kurz vor Schluss durch Cebio Soukou sogar die große Siegchance besaßen, sind nun zwar fünf Spiele nacheinander ungeschlagen. 30 Punkte bedeuten aber weiterhin Relegationsplatz 16. Neben den langzeitverletzten Sebastian Polter, Michael Parensen und Fabian Schönheim fehlte Union auch der angeschlagene Offensivmann Simon Hedlund.

Spiel- und Chancenvorteil für Union


Berlin erarbeitete sich vor 21.788 Zuschauern einen Spiel- und Chancenvorteil, doch im Abschluss fehlte die Präzision. Steven Skrzybski und Akaki Gogia vergaben zeitig die ersten Möglichkeiten. Nach 20 Minuten konnte Aue den Druck der Gastgeber etwas eindämmen. „Wir standen hinten ordentlich. Vorn hat es gefehlt. Wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen“, erklärte Union-Verteidiger Marvin Friedrich.

Das Duell der beiden Vereine, die jeweils ihr 400. Zweitligaspiel bestritten, blieb über 90 Minuten hochemotional, auch wenn die spielerische Klasse fehlte. „In der ersten Halbzeit hat mir nach der guten Anfangsphase der Mut gefehlt. Irgendwann hat das Spiel in den Beinen und im Kopf sehr viel Substanz gekostet“, bemerkte Hofschneider.

Martin Männel hält die Null


Erzgebirge-Torwart Martin Männel, der aus Velten (Oberhavel) stammt, hielt den einen Punkt fest, als er einen Kopfball von Philipp Hosiner glänzend parierte (69.). Union nahm mehr Risiko, das eröffnete den Gästen einige kleinere Möglichkeiten. Doch Pascal Köpke und Calogero Rizzuto ließen die letzte Konsequenz vermissen.

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