07. Januar 2019 / 18:53 Uhr

Union Berlins Trimmel lobt die Mentalität der Mannschaft

Union Berlins Trimmel lobt die Mentalität der Mannschaft

Ronny Müller
Union Berlins Christopher Trimmel (r.) attackiert den Auer Emmanuel Iyoha.
Union Berlins Christopher Trimmel (r.) attackiert den Auer Emmanuel Iyoha. © Daniel Schäfer/dpa
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2. Bundesliga: Beim Trainingsauftakt der Berliner beschwört der Kapitän von Union Berlin die Fortschritte.

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit ... Bei diesem beliebten Kinderspiel würden viele Fußballprofis auf dem Weg ins Trainingslager vermutlich zuerst ihre Playstation nennen. Wie soll man sich abseits der Übungsstunden auch sonst die Zeit im Hotel vertreiben. Christopher Trimmel vom 1. FC Union Berlin kann dagegen mit Videospielen nichts anfangen. Der 31-Jährige wolle sich ein oder zwei Bücher einpacken, wenn Zweitligist Union Berlin am Samstag für eine Woche ins spanische Jerez de la Frontera reist. Außerdem werde er sein Tablet mitnehmen – um zu zeichnen und neue Tattoos zu entwerfen.

An Bord befindet sich auch der Traum vom Aufstieg in die Bundesliga. Doch den umfuhr Trimmel am Montag nach dem Trainingsauftakt verbal weiträumig. „Es ist besser, von Woche von Woche zu schauen, sonst verliert man den Fokus“, sagte der Österreicher. „In der Hinserie haben wir das so gemacht, das hat gut funktioniert.“ Die Köpenicker blieben in den ersten 17 Spielen ungeschlagen und überwintern als Vierter drei Punkte hinter St. Pauli auf dem Relegationsrang. Trimmel: „Wir müssen von Beginn an gut arbeiten und gleich Gas geben.“

Christopher Trimmel: "Die Routinierten müssen Leistungen bringen"

Denn schon zu Beginn der Frühjahrsrunde könnten die Weichen in Sachen Aufstieg gestellt werden. Die Berliner treten am 31. Januar daheim gegen den Tabellenzweiten 1. FC Köln an. Vier Tage später folgt die Partie beim FC St. Pauli. „Die ersten Spiele sind richtungsweisend“, sagt Trimmel. „Aber selbst bei einer Niederlage gegen Köln geben wir nicht auf. Wir haben so eine Mentalität in der Mannschaft, dass uns das nicht zurückwirft.“

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Deshalb werde auch die 0:3-Niederlage am ersten Rückrundenspieltag in Aue keine Nebenwirkungen haben. „Ich bin überzeugt, wir können damit gut umgehen. Die erste Halbzeit war spielerisch unsere beste Leistung.“

Trimmel ordnet die Pleite im Erzgebirge im Ordner Ausrutscher ein. Er ist überzeugt, dass die Eisernen deshalb keinen Rost ansetzen. „Wir haben uns so weiterentwickelt, dass wir konstant gute Leistungen bringen können. Wir hatten zwar auch Halbzeiten und Phasen, wo es nicht so gut lief. Aber wir haben es immer wieder gemeistert.“ Wichtig sei dabei, dass die erfahrenen Profis ein gutes Beispiel abgeben. „Die Routinierten müssen Leistungen bringen, daran könne sich die Jüngeren aufrichten. Vergangene Saison sind die Älteren nicht so vorwegmarschiert.“

Trimmel hofft auf Verlängerung

Kapitän Trimmel würde gerne über das Vertragsende im Sommer hinaus das Kommando auf dem Platz übernehmen. „Ich fühle mich hier mega wohl. Es ist eine Ehre, Kapitän zu sein. Und Berlin hat es mir angetan“, sagte er. Möglicherweise gibt es schon in Spanien Gespräche über die Zukunft.

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Doch zunächst gilt der Fokus der Vorbereitung auf Köln. Während sich die Konkurrenz verstärkt, vertraut Trimmel dem Union-Kader. „Ich bin sehr zufrieden. Es ist erstmals so, dass wir eine mega Bank haben. Wir haben gerade offensiv super Spieler auf der Bank und können jederzeit reagieren.“ Wichtig ist halt, was in den Füßen steckt und nicht im Koffer.

Simon Hedlund trainiert mit

Union-Trainer Urs Fischer versammelte gestern in der ersten Einheit nach der Winterpause 28 Profis auf dem Platz. Darunter auch Mittelfeldspieler Simon Hedlund, der zuletzt mit einem Wechsel liebäugelte. Bis auf Verteidiger Marc Torrejon (Wadenprobleme), der im Kraftraum arbeitete, und Grischa Prömel, individuelles Training, waren alle Akteure dabei. Aufgefüllt wurde der Trainingskader mit U-19-Spieler Maurice Opfermann Arcones.

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