Für Peter Vollmann (ehemals Holstein Kiel) heißt es jetzt nur hoffen, dass es für seinen VfR Aalen nicht zum Punktabzug kommt. © Andy Bünning

Unklarheit für Holstein Kiel bis zum Saisonende?

VfR Aalen geht in die dritte Instanz

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Nach dem letzten Spieltag der Saison 2016/17 in der Dritten Fußball-Liga am 20. Mai stehen die beiden direkten Zweitliga-Aufsteiger sowie der Teilnehmer an den beiden Relegationsspielen fest – eigentlich. Doch es könnte auch ganz anders kommen. Mögliche Ursache ist der wiederholte Einspruch des VfR Aalen gegen den Neun-Punkte-Abzug wegen der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens während der laufenden Saison. In dritter Instanz wird sich am kommenden Mittwoch (26. April) ab 10 Uhr im Konferenzraum des Landessportbundes Hessen in Frankfurt/Main das DFB-Bundesgericht mit dem Fall beschäftigen. Zuvor war die an den DFB-Spielausschuss und anschließend an das DFB-Präsidium gerichtete Beschwerde des Vereins jeweils zurückgewiesen worden.

Sollte auch das Bundesgericht den Punktabzug bestätigen, könnte der VfR, der derzeit von Peter Vollmann (ehemals Holstein Kiel) trainiert wird, danach noch vor das Ständige Schiedsgericht und in letzter Instanz vor ein staatliches Gericht ziehen. Das Verfahren könnte sich somit über den Saisonschluss hinausziehen mit der Folge, das die Besetzung die ersten drei Tabellenränge und damit sämtliche Aufstiegsfragen zu diesem Zeitpunkt ungeklärt wären. Eine Situation, die es in der Geschichte der Dritten Liga noch nicht gab und die auch Holstein Kiel als Spitzenteam unmittelbar betrifft.

Bereits jetzt ist die skurrile Situation eingetreten, dass es inoffiziell zwei Drittliga-Tabellen gibt: In einer ist der Punktabzug für Aalen eingerechnet und in der anderen nicht. In der ersten Version führt der MSV Duisburg (58 Punkte) vor Jahn Regensburg (53), Holstein Kiel, 1. FC Magdeburg (beide 52), SG Sonnenhof Großaspach, VfL Osnabrück und FSV Zwickau (alle 49). Der VfR Aalen ist Elfter (44). In der zweiten Variante schiebt sich Aalen mit 53 Zählern auf Rang zwei, sämtliche Teams ab Regensburg rutschen um einen Platz ab.

Richtig kompliziert wird es angesichts der Tatsache, dass die formstarken Zwickauer für die Zweite Liga gar nicht gemeldet haben. Wird das Team von Trainer Torsten Ziegner Meister, würden gemäß Paragraf 55 der DFB-Spielordnung der Zweite und Dritte der Abschlusstabelle direkt aufsteigen und der Vierte die Relegation spielen. Belegt der FSV am Saisonende den zweiten Platz, steigt der Dritte direkt auf und die Mannschaft auf Rang vier ist für die Relegation qualifiziert. Stehen die Sachsen auf dem Relegationsplatz, zieht der Viertplatzierte in die Relegationsspiele ein. In diesem Szenario ist die Aalen-Problematik aber noch gar nicht berücksichtigt.

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