01. März 2018 / 12:31 Uhr

Unternehmerpreis für Optik Rathenow-Coach Ingo Kahlisch

Unternehmerpreis für Optik Rathenow-Coach Ingo Kahlisch

Joachim Willisch
Der Verein Unternehmer für Rathenow übergibt Ingo Kahlisch (l.), Trainer und Geschäftsführer des FSV Optik Rathenow, den Unternehmerpreis. Von lnks: Kahlisch, Fred Meier, Bernd Knust, Janine Fürstenberg und Ulrich Opitz.
Der Verein "Unternehmer für Rathenow" übergibt Ingo Kahlisch (l.), Trainer und Geschäftsführer des FSV Optik Rathenow, den Unternehmerpreis. Von lnks: Kahlisch, Fred Meier, Bernd Knust, Janine Fürstenberg und Ulrich Opitz. © Joachim Wilisch
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Ingo Kahlisch wird vom Unternehmerverein Rathenow ausgezeichnet – Wirtschaft, Kommunalpolitik und Sport sollen in Zukunft enger zusammenarbeiten.

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„Steh’ auf, wenn Du am Boden liegst“ – dieses Motto hat sich Ingo Kahlisch verinnerlicht. Und der Trainer des FSV Optik lebt es seiner Umwelt vor, wie nur wenige andere. Wie oft stand er mit seinen Fußballern am Ende der Saison vor bitteren Niederlagen. Aber wie oft sind Kahlisch und die Mannschaft aus diesen Situationen immer wieder gestärkt hervorgegangen.

So ähnlich muss es mit dem Ausbau des maroden und absolut nicht mehr vorzeigbaren Stadions am Vogelgesang gewesen sein. Damals im Jahr 1992 spielte der FSV Regionalliga – dritthöchste Spielklasse. Eine Sensation. Das Stadion war alles andere als reif für die dritte Liga.Bereits damals begann Kahlisch für den Ausbau des Stadions zu kämpfen. Am Ende gelang es, mit Hilfe von Fördermitteln zur Landesgartenschau und einem Stadtaufbauprogramm, das Stadion zum Volkssportpark Vogelgesang auszubauen. „Rathenows Ehrenbürger Klaus Eichler war es, der uns damals auf diese Idee gebracht hat“, erinnerte Ingo Kahlisch die Mitglieder des Unternehmervereins.

​Sport, Politik und Wirtschaft sollen enger zusammenrücken

Mit den Jahren und mit etwas Glück sei es gelungen, ein „total geiles Stadion zu bauen, das dem Namen Volkssportpark gerecht wird“. Mit der Inbetriebnahme der Flutlichtanlage sei der Ausbau abgeschlossen. Die Flutlichtanlage ist übrigens Pflichtprogramm, wenn der FSV Optik in die Regionalliga aufsteigen sollte – jetzt ist das die vierthöchste Spielklasse.

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Um als Verein ein guter Botschafter zu sein, müssen nach Überzeugung von Kahlisch Sport, Kommunalpolitik und Wirtschaft enger zusammenrücken. „Diese enge Kooperation kann man in allen Städten beobachten, in denen es Regionalligavereine gibt. Da ist ein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl da.“ Es gebe noch mehr gute Gründe, den Sportvereinen und dem FSV Aufmerksamkeit zu schenken, so Kahlisch. „Bei uns am Vogelgesang trainieren über 160 Jugendliche und Kinder.“

​Kahlisch: "Können zeigen, dass es Normen gibt, die man einhalten muss"

Der Trainer erwähnt es selten. Und er mag auch keine öffentlichen Lobhudeleien, wenn er darauf hinweist, dass die zweite Mannschaft des FSV zum überwiegenden Teil aus Asylbewerbern und Flüchtlingen besteht. „Wir geben den jungen Leuten eine Möglichkeit, Sport zu treiben und wir können zeigen, dass es in einer Gesellschaft Normen gibt, die man einhalten muss,“ vom Fair Play ganz zu schweigen.

Wie die Unternehmer vor Ort helfen können, würde Ingo Kahlisch gerne mit jedem, der sich dafür interessiert, besprechen. „Das kann bereits damit beginnen, einen Praktikumsplatz zur Verfügung zu stellen, aus dem vielleicht ein Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle werden.“

​Kahlisch spendet Preisgeld

Ulrich Opitz vom Unternehmerverein zeigte sich beeindruckt. „Steh’ auf, wenn Du am Boden liegst könnte das Motto eines jeden Unternehmers sein.“ Darum habe Ingo Kahlisch Vorbildfunktion. Der Geehrte gab das Lob weiter. „Der Preis ist für das ganze FSV-Team.“

Mit dem Unternehmerpreis sind 300 Euro verbunden. Kahlisch wird diese der Kinder- und Jugendabteilung des FSV Optik spenden.

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