Manuel Konrad ärgert sich über die Niederlage bei den Schanzern Manuel Konrad ärgert sich über die Niederlage bei den Schanzern © dpa
Manuel Konrad ärgert sich über die Niederlage bei den Schanzern

Unzufriedenheit im Lager von Dynamo Dresden: „Wir haben den Gegner eingeladen“

Nach der Niederlage beim FC Ingolstadt spricht Mittelfeldspieler Manuel Konrad über die Gründe für das 2:3 und die bisherigen Saisonverlauf.

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Manuel Konrad lieferte am Sonntag eine ordentliche Partie bei den „Schanzern“ ab. Dass Dynamo beim FC Ingolstadt letztlich vier Gegentore kassierte, konnte er im defensiven Mittelfeld allerdings auch nicht verhindern. Nach dem Spiel suchte er nach Gründen für die 2:4-Pleite.

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Frage: Woran machen Sie diese Niederlage fest?

Beim vierten Tor war eh schon alles vorbei. Aber wenn du ein 2:0 aufholst, dann musst du einfach cleverer sein. Kurz vor Schluss gab es zwei, drei Aktionen, wo wir den Ball haben und versuchen, ihn zu halten, anstatt mal das Ding wegzuhauen. Dann kommt die nächste Ecke und wie es dann so ist: Der Ball, den wir nicht ganz sauber klären, fällt vor die Füße von Kittel. Da muss man einfach den Ball was weiß ich wohin schießen. Das müssen wir uns ankreiden.

Die erste Halbzeit muss sich die Mannschaft natürlich auch ankreiden ...

Ganz klar: ja. Wir haben Fehler gemacht und dann können wir froh sein, dass wir noch mit einem 0:2 in die Halbzeit gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das wahre Gesicht gezeigt und aufgeholt. Ein Wahnsinnsspiel – und dann haben wir verdient, kann man vielleicht sagen, zum Schluss verloren.

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Ein Punkt heute in Ingolstadt hätte gutgetan.

Absolut. Vor allem die Art und Weise, wie das 2:2 zustande gekommen ist, hätte uns auf jeden Fall wieder weiterhin Auftrieb gegeben, aber jetzt gehen wir als Verlierer vom Platz. Das ist sehr ärgerlich, aber es geht von Woche zu Woche weiter.

Wie kann man das erklären, dass Dynamo in der zweiten Halbzeit viel besser im Spiel war?

Weil wir selber wussten, dass es vorher viel zu wenig war. Und der Gegner war jetzt auch nicht übermächtig, sondern wir haben ihn ja praktisch auch teilweise eingeladen. Durch unsere Fehler ist er dann spielstärker geworden, hat die Tore gemacht. Und dann haben wir gesagt, dass wir versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen. Deswegen war es dann so, wie es in der zweiten Halbzeit gelaufen ist.

Kommt die Länderspielpause jetzt zur Unzeit, weil man das so lange mit rumschleppt?

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Ja. So haben wir jetzt aber natürlich auch Zeit, das Ganze aufzuarbeiten, weiter an uns zu arbeiten. Wir werden die Zeit auf jeden Fall intensiv nutzen und dann beim Heimspiel gegen Nürnberg weitermachen.

Ist so ein Spiel auch ein Spiegelbild der Saison? Runter, hoch, runter…

Ja, kann man sagen. Letzte Woche gewinnen wir ein Spiel. Und jetzt fahren wir nach Ingolstadt und verpennen die erste Halbzeit, kommen dann wieder zurück. Also nicht wirklich konstant von Woche zu Woche, sondern es ist eine Achterbahnfahrt bisher. Ein harter Kampf, diese Saison.

Dynamo hat sehr viele Gegentore in den letzten Spielen bekommen…

Heute hat man ja deutlich gesehen, woran es lag. Wir haben den Gegner eingeladen, wir haben viele Fehlpässe im Spiel gehabt und dann haben die Ingolstädter es clever ausgespielt.

Notiert: Caroline Grossmann

Region/Dresden SG Dynamo Dresden (Herren) SG Dynamo Dresden 2. Bundesliga Manuel Konrad (SG Dynamo Dresden)

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