Treffen sich in Markranstädt wieder: Bernd Schneider und Lok-Coach Heiko Scholz. Treffen sich in Markranstädt wieder: Bernd Schneider und Lok-Coach Heiko Scholz. © Christian Modla
Treffen sich in Markranstädt wieder: Bernd Schneider und Lok-Coach Heiko Scholz.

Ur-Krostitzer-Masters: Schnix Schneider schnibbelt in Markranstädt

Am Samstag steigt die 16. Auflage des Turniers. Zu den Teilnehmern gehören neben einer Auswahl verdienter Oldies auch der 1. FC Lok Leipzig, der ZFC Meuselwitz und Rot-Weiß Erfurt.

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Markranstädt. Mit 44 tun die morschen Knochen etwas länger weh und man braucht seine Zeit zum Regenerieren. Das ist beim Otto-Normal-Fußballer ebenso wie bei einem Vize-Weltmeister. Und so war bis gestern nicht klar, ob Bernd Schneider beim Ur-Krostitzer Hallenmasters am Samstag in Markranstädt würde starten können. Doch Schnix, der sich seit einem Hallenturnier in Sömmerda Ende Dezember mit Knieproblemen herumplagt, ist ein Kämpfer und gab schließlich grünes Licht für den Wettbewerb im Sportcenter.

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Der „weiße Brasilianer“ kann seine Bundesliga-Auswahl East somit anführen – die mit ostdeutschen Oldiekickern wie Ronny Hebestreit, Daniel Ziebig, Steffen Heidrich, Ingo Hertzsch und Nico Kanitz wieder illuster besetzt ist. Ein anderer weißer Brasilianer, Bielefeld-Primadonna Ansgar Brinkmann, wird dagegen fehlen. Das selbsternannte Enfant terrible ist nämlich schon auf dem Weg nach Australien, wo es den bedeutenden Titel des Dschungel-Königs anstrebt. Da kann ein Hallenmasters in Markranstädt nur bedingt mithalten.

Nur noch Restkarten

Auch nicht übers Feld wirbeln wird die Zaubermaus aus Halle: Dariusz Wosz tritt am gleichen Tag lieber bei einem Turnier in Berlin an und hat deswegen für Markrans abgesagt. Der Zuschauerzuspruch ist dennoch ausufernd, das Kontingent für Lok Leipzig etwa ist schon komplett weg. An den Tageskassen wird es aber noch ein paar Restkarten für die insgesamt 1300 Plätze im Sportcenter geben, erklärt Frank Mappes vom Veranstalter Topsport.

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Auf die gelb-blaue Wand im Leipziger Vorort freut sich auch schon Lok-Coach Heiko Scholz. „Wir wollen unsern Fans ein paar Kunststückchen bieten und nicht nur rumkrebsen“, kündigt „Scholle“ an. Dessen Team werden allerdings noch die Socken brennen.

2016 gewann Lok das Masters, im Vorjahr holte man Bronze. Das sportliche Abschneiden interessiert Scholz wie eh und je aber kaum, wichtiger ist für den Trainer, der nach dem Turnier in seinen 52. Geburtstag reinfeiern kann, dass sich keiner seiner Kicker verletzt. Angeschlagene Akteure wie Djamal Ziane, Sascha Pfeffer oder Marcel Trojandt reisen darum gar nicht hinter den Kulkwitzer See.

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Anders sieht’s bei Mitfavorit ZFC Meuselwitz aus. Coach Heiko Weber wird seine stärkste Fünf auf den Hallenboden schicken und verspricht, dass seine Zipsendorfer nicht lax auftreten werden. Wie sein Lok-Kollege will der schöne Heiko auch schönen Fußball zeigen. Schließlich sind da noch die Außenseiter, die das Salz in der Hallenfußball-Suppe bilden. Mit dem SV Thekla und dem KSC spielen in diesem Jahr zwei richtig unterklassige Teams mit. Sie konnten sich über die neue Wild-Card-Regelung für das Masters qualifizieren und bringen besonders heißblütige Anhänger mit. „Allein dafür haben sich die Wild Cards schon gelohnt“, freut sich Organisator Mappes.

Region/Leipzig Kreis Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig (Herren) ZFC Meuselwitz ZFC Meuselwitz (Herren) FC Rot-Weiß Erfurt FC Rot-Weiß Erfurt (Herren) SSV Markranstädt SSV Markranstädt (Herren) SV Leipzig-Nordwest SV Leipzig-Nordwest I (Herren) SV Leipzig-Thekla SV Leipzig-Thekla I (Herren) KSC 1864 Leipzig KSC 1864 Leipzig I (Herren)

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