13. März 2018 / 13:48 Uhr

Usedomer Oldies holen Cup

Usedomer Oldies holen Cup

Detlef Spiller
Der Zinnowitzer Kersten Mielke (l.) behauptet den Ball im Duell mit dem Usedomer Reiner Grimm.
Der Zinnowitzer Kersten Mielke (l.) behauptet den Ball im Duell mit dem Usedomer Reiner Grimm. © Detlef Spiller
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Vorjahressieger Empor Koserow wird bei Bürgermeister-Turnier nur Dritter.

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Ückeritz. Fünf Oldie-Teams der Altersklasse Ü35 bewarben sich um den Ückeritzer Bürgermeisterpokal 2018. Den nahmen die Kicker des FSV Grün-Weiß Usedom nach zehn Turnierspielen verdient entgegen. „Wir hatten eine gute Mischung aus Alt und Jung. Vorn wirbelten zwei torgefährliche Stürmer und in der Defensive machte sich die Routine bezahlt“, war GW-Kapitän Eckhard Zschiesche begeistert. Bei Usedom spielte mit Enrico Appelhagen der Torschützenkönig (5) des Turniers. Zudem wurde Helmut Stolz bester Torwart.

Diese Ehrung hätte Heino Karthäus, der mit starken Paraden maßgeblichen Anteil am überraschenden zweiten Rang des SV Warthe hatte und sogar zwei der drei Tore erzielte, ebenso verdient gehabt. Spektakulär war sein Siegtor gegen Koserow (1:0) in letzter Sekunde aus dem eigenen Strafraum heraus. „Wenn die vorn nicht treffen, muss ich das eben machen“, sagte er schmunzelnd. „Das war eine starke Teamleistung.“

Titelverteidiger Empor Koserow musste sich mit Rang drei begnügen. „ Unsere Steigerung kam erst nach einigen Bieren zustande“, scherzte Mayo Bartnick, der beide Empor-Tore schoss.

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Auch die Ückeritzer waren unzufrieden. Mit drei Remis und einer Niederlage war kein Blumentopf zu gewinnen. „Wir hatten uns gut vorbereitet, doch das Zusammenspiel klappte nicht. Einige wichtige Spieler fehlten und drei Tore waren zu wenig“, analysierte Axel Schäfer. Sein Teamgefährte Paul Bensemann erhielt das erste Fläschchen „Piccolo“ für jedes erzielte dritte Tor.

Sehr enttäuscht waren die Gäste aus Zinnowitz. „Es fehlte wohl die richtige Einstellung und die Chancen wurden nicht genutzt. Insgesamt ein peinlicher Auftritt von uns“, beschönigte Hendrik Stradtmann nichts. Schiedsrichter Michael Knobloch hatte großen Anteil am fairen Turnier. „Technische Feinheiten oder gekonnte Dribblings sah man aber zu selten“, meinte Angelo Scalmani, der mit Carsten Finn das Turnier leitete.

GW Usedom: Stolz – Zschiesche, Appelhagen, Prella, Heidmann, Grimm, Wotowitz, Beyer.

Endstand:
1. GW Usedom 8 Punkte / 8:3 Tore
2. SV Warthe 6 / 3:2
3. Empor Koserow 6 / 2:2
4. SV Ückeritz 3 / 3:4
5. Eintracht Zinnowitz 2 / 2:7

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