Pascal Üstün. Pascal Üstün. © ISABELL MASSEL
Pascal Üstün.

Üstün fehlte das Vertrauen

Der überraschende Winterpausen-Rücktritt - auf PAZ-Nachfrage erklärt Pascal Üstün, warum er als Trainer bei Kreisligist Viktoria Woltwiesche das Handtuch warf. Stein des Anstoßes: Er war mehr als überrascht, dass sich der Verein für die neue Saison einen anderen Trainer suchte.

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Mit der Viktoria habe er sich schließlich auf einen Dreijahres-Plan geeinigt. „Im ersten Jahr wollten wir etwas aufbauen, im zweiten Jahr angreifen und im dritten Jahr sehen, ob es reicht.“ Doch dann habe man ihm überraschenderweise am Telefon mitgeteilt, dass der Verein sich für den Sommer einen neuen Trainer gesucht hat. Markus Schindelar vom Bezirksligisten SV Union Salzgitter übernimmt die Mannschaft nach dieser Saison (PAZ berichtete). „Das hat mir einen ganz schönen Stoß versetzt, ich war ziemlich enttäuscht“, sagt Üstün. Zumal er sich sportlich nichts vorzuwerfen habe. Und auch mit der Mannschaft habe es kein Problem gegeben. „Für mich gibt es sportlich nicht ein Argument, einen neuen Trainer zu verpflichten. Wir haben eine fast komplett neue Mannschaft aufgebaut und hätten trotzdem noch die Chance gehabt, aufzusteigen. Wer da noch mehr rausgeholt hätte, Chapeau“, sagt Üstün. Unter diesen Bedingungen habe er nicht mehr weitermachen wollen. „Das wäre keine gute Arbeitsatmosphäre mehr gewesen, in der man konstruktiv im Sinne von Viktoria Woltwiesche noch irgendetwas hätte nach vorne treiben können.“

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