07. März 2018 / 08:28 Uhr

Dynamo Dresdens Coach Uwe Neuhaus zieht die Zügel im Training an

Dynamo Dresdens Coach Uwe Neuhaus zieht die Zügel im Training an

Jochen Leimert
Uwe Neuhaus kündigte nach der Niederlage Maßnahmen an.
Uwe Neuhaus kündigte nach der Niederlage Maßnahmen an. © Imago
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Der Trainer des Zweitligisten greift vor dem Heidenheim-Spiel hart durch.

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Nach der enttäuschenden 0:2-Heimniederlage gegen Darmstadt 98 hat Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus wie angekündigt die Zügel merklich angezogen. „Das ging schon am Sonnabend los“, blickte Innenverteidiger Marcel Franke am Dienstagabend beim Dresdner Fußball-Talk „19:53“ zurück. „Bei der Videoanalyse durften wir uns einiges ansehen, was wir falsch gemacht haben. Da ist es auch ein bisschen lauter geworden“, erklärte der 24-Jährige.

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Der von Norwich City ausgeliehene Abwehr-Haudegen räumte offen ein, dass auch er nicht mit der Leistung der Truppe gegen die „Lilien“ einverstanden war: „Wenn man die zweite Halbzeit gesehen hat, dann war das eine blutleere Vorstellung.“ Dass die Mannschaft nach dem Seitenwechsel ohne Mumm aufgetreten war und die Fans vor den Kopf gestoßen hatte, konnte Franke nur schwer begreifen: „Du musst einfach anders aus der Halbzeitpause rauskommen. Da muss ein Feuerwerk abgebrannt werden.“ In dieser Partie habe leider alles gefehlt, bedauerte der gebürtige Dresdner.

Franke äußerte vollstes Verständnis dafür, dass Neuhaus die Intensität im Training erhöhte: „Montag und Dienstag waren die Einheiten schön straff. Da ging es zur Sache. Das ist aber auch das, was wir jetzt brauchen.“ Am kommenden Freitag gegen den 1. FC Heidenheim müsse die Mannschaft auch entschlossener als zuletzt auftreten, den Kampf annehmen und die Torgefahr erhöhen: „Wir müssen aus allen Rohren schießen!“ Selbst bei einem 0:1-Rückstand sei die Partie längst nicht verloren – da gelte es, den Ausgleich mit aller Macht zu erzwingen. Leider habe da Dynamo derzeit große Reserven: „Wenn der Gegner führt, fehlt uns die Durchschlagskraft.“

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Standards seien ein Mittel, das Dynamo wieder mehr einsetzen müsse, um zu Toren zu kommen. Dass er selbst noch keinen Treffer erzielen konnte, ärgert Franke mächtig. Nur zu gern hätte er es gesehen, wenn sein aussichtsreicher Versuch gegen Darmstadt drin gewesen wäre. Der wuchtige Kopfball nach Ecke von Philip Heise war in der ersten Halbzeit aber knapp am Tor von Daniel Heuer Fernandez vorbei gestrichen. Gegen Heidenheim dürfe man solche Chancen nicht noch einmal auslassen, wenn die Punkte zu Hause bleiben sollen. Dass die Mannschaft schnell den Klassenerhalt sichern möchte, unterstrich auch Frankes Nebenmann Florian Ballas: „Keiner von uns möchte eine Schlussphase mit zwei Spielen, in denen es um alles geht.“

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