14. September 2018 / 19:40 Uhr

Vechelde spürt (noch) keinen Druck

Vechelde spürt (noch) keinen Druck

Christian Meyer
Arminia Vechelde (grün-weiß) erwartet Titelkandidat BSC Acosta. Der Einsatz von Bayram Üsküplü (am Ball) ist fraglich.
Arminia Vechelde (grün-weiß) erwartet Titelkandidat BSC Acosta. Der Einsatz von Bayram Üsküplü (am Ball) ist fraglich. © Ralf Büchler
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Dreimal in Folge verloren Vecheldes Bezirksliga-Fußballer zuletzt nicht – wenn diese Remis-Serie des Vorletzten auch am Sonntag im Heimspiel gegen den BSC Acosta hält, wäre Arminia-Co-Trainer Andy Bresch mehr als zufrieden. Denn der Landesliga-Absteiger zählt zu den heißesten Titelkandidaten und die Armininen müssen auf zahlreiche Spieler verzichten.

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„Wir haben nichts zu verlieren, alle gehen von einer Vechelder Niederlage aus. Aber vielleicht ist genau das unsere Chance“, sagt Bresch.

Arminia Vechelde – BSC Acosta (Sonntag, 15 Uhr). Die jüngsten drei Punkte in Folge konnten auch nicht verhindern, dass die Vechelder weiterhin auf einem Abstiegsplatz verharren. Doch Druck spürt das Arminia-Trainer-Team mit Co Andy Bresch und Chef Dennis Hoferichter (noch) nicht – und gegen den Ex-Landesligisten schon gar nicht. „Für uns geht die Saison erst noch richtig los. In unseren ersten sechs Spielen sind wir schon dreimal auf Aufstiegskandidaten getroffen. Jetzt folgt der nächste. Das sind Bonus-Spiele. Wir müssen punkten, wenn es zum Beispiel gegen Arminia Vöhrum oder die Freien Turner Braunschweig II geht“, betont Bresch.

Doch einmal überraschten die Vechelder auch gegen ein Top-Team schon. Zuletzt luchsten sie Schöningen ein 0:0 ab. „Das hat Selbstvertrauen gegeben. Wir wurden dafür belohnt, dass wir viel investiert und uns mehr zugetraut haben“, sagt Bresch. Um auch den BSC Acosta ärgern zu können, sei ein kompaktes Auftreten nötig. „Wir werden nicht auf Teufel komm raus offensiv spielen. Wir setzen auf Konter“, verrät Bresch.

Für die Mission „Titelkandidaten ärgern“ fehlen den Vecheldern am Sonntag allerdings zahlreiche Spieler. Nils Klein und Max Ritter müssen wegen eines Handbruchs pausieren, Christian Weidemann plagen Leistenprobleme, Roman Wagner schmerzt das Sprunggelenk, Patrick Bock und Bayram Üsküplü müssen vermutlich arbeiten, Jeldrik Moldenhauer und Jannis Bornemann sind noch angeschlagen. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch“, bedauert Bresch.

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