20. August 2017 / 14:49 Uhr

Verärgert über kurzfristigen Spielorttausch

Verärgert über kurzfristigen Spielorttausch

Kathrin Lienig
Muss auswärts statt daheim antreten: die SV Groß Ellershausen/Hetjershausen (rot).
Muss auswärts statt daheim antreten: die SV Groß Ellershausen/Hetjershausen (rot). © Kracht
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Kreisliga: SV Groß Ellershausen/Hetjershausen muss auswärts ran

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Groß Ellershausen. Kurzfristig musste Fußball-Kreisligist SV Groß Ellershausen/Hetjershausen am Sonntag umdisponieren: Anstatt endlich das erste Heimspiel der Saison austragen zu können, wurde für die Begegnung gegen den SSV Neuhof das Heimrecht getauscht. Die Groß Ellershäuser mussten sich am Mittag auf den Weg Richtung Bad Sachsa machen, wo die Partie um 15 Uhr angepfiffen wurde.

In einer von Holger Jorzik im Namen der Mannschaft und der Verantwortlichen formulierten Pressemitteilung ist die Rede von einer "unabgestimmten und "eigenmächtigen Spielortverlegung". Der Grund dafür ist kaltes Duschwasser. Staffelleiter Carsten Jahns war schon vor der Saison darüber informiert worden, dass aufgrund von Bauarbeiten in der Schule, die Duschen in den ersten Wochen des Saison nicht zur Verfügung stehen würden. Daraufhin setzte Jahns zunächst Auswärtsspiele an. Die Bauarbeiten sollten bis zum Spieltag am Sonntag abgeschlossen sein, allerdings verzögerte sich die Fertigstellung und die SV Groß Ellershausen/Hetjershausen informierte am Sonnabendnachmittag den Gegner aus dem Oberharz über den misslichen Zustand, dass kein warmes Duschwasser zur Verfügung stehe. Die Neuhofer setzten sich mit Jahns in Verbindung: "Sie fanden es nett, dass es die Information aus Groß Ellershausen gegeben hat, hielten es aber für unzumutbar, die einstündige Fahrt zurück in verschwitztem, ungeduschten Zustand zu machen", erklärte der Staffelleister auf Nachfrage. "Mir ist schon klar, dass es eine kurzfristige Entscheidung ist. Hätte ich schon eher davon gewusst, hätten wir vielleicht eine andere Lösung gefunden. Aber die Entscheidung liegt bei mir und ich verantworte den Spielbetrieb. Ich musste jetzt einfach schnell entscheiden."

Jahns kann den Unmut der SV-Verantwortlichen nachvollziehen. Der Platz sei bereits abgekreidet gewesen, Einkäufe und Personal für die Besuchergastronomie organisiert worden, als am Sonntagvormittag um 10 Uhr die Verlegung kam. "Ich weiß auch, dass Groß Ellershausen nichts dazu kann, dass die Bauarbeiten nicht rechtzeitig fertig geworden sind. Aber ich musste handeln."

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