Zum Verzweifeln: Die Mannschaft von Robertino Borja bekam gegen den LSC den Ball nicht ins Tor. Zum Verzweifeln: Die Mannschaft von Robertino Borja bekam gegen den LSC den Ball nicht ins Tor. © Marcel Jahnke
Zum Verzweifeln: Die Mannschaft von Robertino Borja bekam gegen den LSC den Ball nicht ins Tor.

Verbandsliga am Mittwoch: LSC und Tangstedt mit Traumstart

Rapid kämpft sich gegen Büchen zurück - Grönau hadert mit Chancenverwertung

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Eintracht Groß Grönau - Lübecker SC 0:1

Im verkehrten Film wähnte sich am Mittwochabend Robertino Borja. Der Trainer von Eintracht Groß Grönau sah von seiner Mannschaft in vielen Bereichen ein starkes Spiel. "Wir haben uns reichlich Torchancen erarbeitet - im Spiel mehrere 100%-ige Torchancen liegengelassen. Besonders in der Schlussphase hätten wir ein Tor erzielen müssen", so ein fast verzweifelter Borja. "Wir haben nach dem Spiel mit den Verantwortlichen vom LSC gesprochen. Ich glaube die wissen selber nicht, wie sie hier gewonnen haben." Laut dem Grönauer Trainer kam der Lübecker SC "einmal vors Tor" - doch dieser Moment reichte dem LSC. Domingo Arlandi schoss in der 59. Minute das Tor des Tages vor etwa 150 Zuschauern in Grönau. Die Mannschaft von Andreas Beier kann sich somit über eine perfekten Saisonstart freuen. 6 Punkte stehen nach zwei Spielen zu Buche. "Wir haben zur rechten Zeit einen Treffer erzielt und Grönau konnte diverse Großchancen nicht nutzen, um das Spiel für sich zu entscheiden", so ein glücklicher LSC-Coach.

SG Rönnau-Segeberg - WSV Tangstedt 0:1

Auch der WSV Tangstedt kann sich über eine maximale Punktausbeute nach zwei Ligaspielen freuen, machte es sich dabei aber sehr schwer. Ralf Rath, Ligamanager der Wilstedter, sah ein nervenaufreibendes Spiel. "Wir haben unwahrscheinlich viele Möglichkeiten liegengelassen ein Tor zu erzielen. Wenn wir vor der Pause in Führung gehen läuft hier alles normal. So hat sich Rönnau-Segeberg dann aber in der zweiten Hälfte noch tiefer reingestellt, wodurch es natürlich noch schwerer für uns wurde." So musste der WSV bis zur 85. Minute warten, als Daniel Müggenburg den erlösenden 1:0-Treffer erzielte. Zwei Minuten später wäre das Spiel dann fast auf den Kopf gestellt worden, doch Hendrik Rabe rettete auf der Linie.

TSV Schlutup - SSV Pölitz 1:1

Eine gerechte Punkteteilung gab es zwischen dem TSV Schlutup und dem SSV Pölitz. "Ein Spiel auf Augenhöhe", sah der Schlutuper Ligamanager Michael Hellberg. Angreifer Marcel Meier hatte die Hausherren früh in Führung gebracht (8. Minute). Die Pölitzer konnten jedoch noch vor der Pause den Ausgleich erzielen - Julian Ramm traf für den SSV in der 36.. "Wir haben unseren Fans ein gutes Spiel zeigen können. Gegen einen gestandenen Verbandsligisten wie Pölitz muss man erstmal so gut gegenhalten, wie wir das getan haben. Wir können mit dem Punkt heute zufrieden sein."

VfL Oldesloe - TSV Nahe 2:2

Aufsteiger Oldesloe konnte gegen Nahe den ersten Punkt in der Verbandsliga Süd einfahren, obwohl die Mannschaft laut Trainer Marius Kuhlke in der ersten Hälfte ein "unterirdisches Spiel" ablieferte. Thorben Lemke (TSV Nahe) wurde in der 23. Minute nach einem Fehlpass der Oldesloer zum 1:0 eingeladen (23. Minute). VfL-Torwart Fabian Neels rettete noch zweimal stark, sodass es mit einer hochverdienten 1:0 Führung für den TSV Nahe in die Kabinen ging. Direkt nach Wiederanpfiff dann der Ausgleich: Jan Vogelsang drehte eine Ecke direkt ins Tor. Doch kurz danach schwächten sich die Oldesloer selbst und spielten ab der 54. in Unterzahl. Der TSV konnte die Überzahl in Person von Yannick Stelling schnell nutzen und ging wieder in Führung. "Nahe hat es dann verpasst den Sack zuzumachen, sie hätten 5:1 oder 6:1 führen können", so Kuhlke. Diese Nachlässigkeit wurde dann in der 88. Minute durch Yannik bestraft - 2:2 in der 88. Ein glücklicher Punktgewinn für Oldesloe.

SC Rapid Lübeck - Büchen Siebeneichener SV 2:2

"Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen, haben die Vorgaben nicht eingehalten und unsere Ordnung nicht gefunden", so Rapid-Trainer "Alu" Arp nach dem Spiel gegen Büchen. Die fast logische Konsequenz: mit einem Rückstand ging es in die Halbzeitpause - Wieckhorst und Bollongino trafen für den BSSV - doch kurz vor dem Pausenpfiff schoss Rapids Özkaya noch den 1:2 Anschlusstreffer. "Das hat uns natürlich in die Karten gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir dann das System umgestellt und waren die ganze Zeit am Drücker", so Arp. In der 70. Minute belohnte sich Rapid dann für den betriebenen Aufwand - Özkaya glich mit seinem zweiten Tor an diesem Abend aus. Der Siegtreffer gelang dann aber nicht mehr. "Wir müssen mit dem Ergebnis heute zufrieden sein. Büchen hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, das Unentschieden ist schon gerecht. Anscheinend brauchen wir erstmal einen Rückstand, um richtig wachzuwerden (Rapid lag schon in der Vorwoche 0:2 gegen Eichholz zurück, die Red.)", so der SC-Coach abschließend.

So liefen die weiteren Partien:

Ratzeburger SV - Eichholzer SV 0:3

SSC Hagen Ahrensburg - Rot Weiß Moisling 4:0

Breitenfelder SV - SSV Güster 2:1

Region/Lübeck Kreis Lübeck Kreis Stormarn Kreis Segeberg Kreis Ostholstein Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-Ost, Herren WSV Tangstedt TSV Schlutup SG Rönnau-Segeberg SSV Pölitz VfL Oldesloe TSV Nahe SC Rapid Lübeck Büchen-Siebeneichener SV Eintracht Groß Grönau Lübecker SC

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