02. Dezember 2018 / 14:50 Uhr

Dreierpack von Philipp Meinzer: SV 90 Görmin entfernt sich weiter von den Abstiegsplätzen

Dreierpack von Philipp Meinzer: SV 90 Görmin entfernt sich weiter von den Abstiegsplätzen

Ralf Edelstein
Christoph Schultz  beim Kopfballduell gegen den Neubrandenburger Lukas Palm  (2.v.l.). Dahinter befindet sich Philipp Meinzer, der drei der fünf Tore geschossen hat.
Christoph Schultz beim Kopfballduell gegen den Neubrandenburger Lukas Palm (2.v.l.). Dahinter befindet sich Philipp Meinzer, der drei der fünf Tore geschossen hat. © Ronald Krumbholz
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Mit einem eindrucksvollen 5:0-Sieg über Hanse Neubrandenburg sind die Verbandsligafußballer des SV 90 Görmin dem Klassenverbleib wieder ein Stückchen gekommen. „Es ist gut für den Kopf, für die Stimmung in der Mannschaft“, freut sich Trainer Stefan Damm.

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Nach zuletzt drei Niederlagen – dabei das unglückliche 1:2 in der 92. Minute in Ueckermünde – haben die Görminer Kicker endlich wieder Grund zur Freude. Ihnen gelang am letzten Spieltag der Hinrunde in der Fußball-Verbandsliga ein 5:0 über den Tabellenvorletzten, den SV Hanse Neubrandenburg.

Bester Torschütze beim Tabellendreizehnten war Philipp Meinzer. „Das freut uns besonders, dass Philipp das Toreschießen nicht verlernt hat“, sagt Trainer Stefan Damm, der selbst mitspielen musste und an der Seitenlinie von Sportchef Achim Schult vertreten wurde. „Philipp hatte gegen Ueckermünde drei ,Dinger’ ausgelassen, jetzt aber die ersten drei Treffer gemacht“, so Damm weiter. „Er hat seine Fähigkeiten endlich wieder unter Beweis gestellt.“

Dieser Erfolg sei besonders wichtig. „Es ist eine große Erleichterung für uns. Wir haben damit den Punkteabstand zu den Kellerplätzen vergrößert.“ Das sei gut „für den Kopf“, dass seine Mannschaft somit aus dem Abstiegsstrudel derzeit raus ist. „Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, hat die Mannschaft gezeigt, dass sie lebt, auch wenn wir ab und an Besetzungsprobleme haben“, sagt Damm.

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Mathias Reis sah in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte. Zur Galerie
Mathias Reis sah in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte. ©
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So saßen am Samstag auch Spieler der zweiten Mannschaft auf der Bank, „die später auch ins Spiel gekommen sind und deren Einsatz leistungstechnisch kaum einen Abbruch bedeutet hat.“

Die Görminer waren von Beginn an griffiger und besser als ihre Kontrahenten aus Neubrandenburg. Schon in der ersten Spielhälfte hatten die Gastgeber einen Chancenvorteil. Es dauerte aber gute 30 Minuten, bis dieses Plus auch in ein Tor umgemünzt wurde. Selbst als die Gäste versuchten, das Spiel an sich zu reißen, blieben die Görminer ruhig und spielten ihren Stiefel bis zum Pausenpfiff gelassen runter.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Neubrandenburger den Druck. Sie wollten gegen einen Gegner, der auf Augenhöhe agiert, nicht verlieren und damit die neunte Niederlage in Folge verhindern. Es gelang ihnen nicht. „Wir haben nicht aufgegeben und in dieser Phase hinten gut gestanden“, sagt Damm, „so dass wir nicht ernsthaft in Gefahr kamen.“ Und schnell war dann auch die Wende wieder geschafft. Mit den Toren zwei und drei von Meinzer war die Marschroute dann klar. „Wir haben uns frei geschossen“, beschreibt Damm diese Spielsituation.

Nach dem 3:0 für die Görminer war der Widerstand der Neubrandenburger dann auch endgültig gebrochen. Die Gastgeber konnten es sich „leisten“, zu wechseln. So spielten in der Schlussphase auch Akteure aus der zweiten Mannschaft mit. Die Kombinationen liefen gut, so dass die Neubrandenburger Abwehr ein ums andere mal in Schwimmen geriet. Dennoch schossen die Görminer „nur“ noch zwei Tore. Damit gelang ihnen aber ihr höchstes Sieg in dieser Saison. „Es war der pure Wille und eine tolle Mannschaftsleistung, die dazu führten, dass wir zu Hause gewonnen haben“, lobte Damm.

Für die Görminer Verbandsligisten ist die Winterpause aber noch nicht erreicht. Am kommenden Samstag beginnt bereits die Rückrunde. Gegner ist dann der Güstrower SC 09.

SV 90 Görmin: Passow – Martens, Piper, Meinzer, Meyer, E. Schulz (83. Mündecke), Brandt, Schultz, A. Schulz, Damm (86. Hesse), Beyer (70. Baresel).
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Meinzer (27., 62., 68.), 4:0 Meyer (71.), 5:0 A. Schulz (90.).

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