11. März 2018 / 20:46 Uhr

Verdienter Punktgewinn für den VfL Stenum

Verdienter Punktgewinn für den VfL Stenum

Michael Kerzel
Thomas Baake
Zeigte sich mit der Punkteteilung in Abbehausen zufrieden: Stenum-Coach Thomas Baake. © Ingo Möllers
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Bezirksligist holt beim TSV Abbehausen ein 2:2

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Thomas Baake zeigte sich nach dem 2:2 (1:0)-Unentschieden auf dem schwer zu bespielenden Kunstrasen des TSV Abbehausen zufrieden. Damit konnte der VfL Stenum in seinem ersten Spiel in der Fußball-Bezirksliga im Jahr 2018 einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. "Der Punkt war hochverdient. Aber nach einer Führung will man natürlich gewinnen", sagte er.

Der VfL begann überlegen, kam gut in die Zweikämpfe und erspielte sich ein Übergewicht in der ersten Hälfte. Abbehausen kam kaum zu Abschlüssen. Die überfällige 1:0-Führung erzielte Julian Dienstmaier in der 39. Minute. Vorangegangen war eine Kombination, startend mit einem Diagonalball von Marten Michael auf Bastian Morche, der das Leder auf
Kristian Bruns weiterleitete. Von Bruns ging die Kugel zu Dienstmeier, der die Führung markierte. "Das war ein toller Spielzug. Wir waren gut auf Abbehausen eingestellt, haben uns nicht auskontern lassen wie in den letzten Jahren hier", sagte Baake.

Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Gastgeber aggressiver und drängten den VfL hinten rein. Das Tor fiel jedoch auf unnötige Art und Weise, wie Baake beschreibt: "Da segelt ein Freistoß aus deren Hälfte zu uns an den Strafraum, der Ball wir verlängert und die sind durch. Da müssen wir besser stehen", monierte er. Grzegorz Serednicki hatte die Unachtsamkeit genutzt und den Ball bekommen, den er auf Julian Hasemann querlegte, der nur noch einschieben brauchte – 1:1 (72.). Nur zwei Minuten später hatte Abbehausen die Partie gedreht, Adrian Dettmers erzielte das 2:1 (74.). "Da waren wir wirkich unsortiert", berichtete Baake.

Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: In der 75. Minute köpfte Morche ein Flanke von Waldemar Kelm in den Winkel. In der 90. Minute flog dann noch der Abbehauser Eike Reesing wegen Beleidigung eines Gegenspielers vom Platz. "Das hatte für das Spiel aber keine Relevanz mehr. Wir sind dann auch nicht mehr aufs 3:2 gegangen, weil wir nicht ins offene Messer laufen wollten", erklärte Baake.

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