16. April 2018 / 14:24 Uhr

Verletzungsschock für SV Altlüdersdorf: Marcel Hegert mit Kreuzband- und Meniskusriss

Verletzungsschock für SV Altlüdersdorf: Marcel Hegert mit Kreuzband- und Meniskusriss

Christoph Brandhorst
Marcel Hegert erzielte den Altlüdersdorfer Anschlusstreffer.
Marcel Hegert fällt lange aus. © Christoph Brandhorst
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Der 29-Jährige verletzte sich beim Spiel in Frankfurt/Oder bereits zum zweiten Mal in seiner Laufbahn schwer.

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Hiobsbotschaft für den SV Altlüdersdorf: Mittelfeldspieler Marcel Hegert hat sich im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Frankfurt/Oder (1:0) wohl einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Das ergab eine erste Untersuchung am Sonntagabend. Bereits nach 28 Minuten musste Hegert den Platz verlassen.

„Das ist ein großer Schock für mich, es ist gerade eine schwierige Phase“, sagt der 29-Jährige einen Tag nach dem Spiel, das für ihn so abrupt endete. „Es ist schon mein zweiter Kreuzbandriss, diesmal am anderen Knie“, so Hegert. An die Situation kann sich der Fußballer, der seit Januar 2016 an der Gasse für die Lila-Weißen spielt, noch genau erinnern: „Es war trockener Boden, der Fuß blieb stehen, dann kam der Gegner und zieht mir das Knie weg. Dann hat’s geknallt!“

Sofort habe er gespürt, dass etwas kaputt ist. „Ich hatte das ja schon mal und wusste, wie sich das anfühlt. Ich konnte mich gar nicht mehr bewegen“, sagt Marcel Hegert. Der Berliner begann beim 1. FC Neukölln mit dem Fußball, spielte dann im Nachwuchs von Union Berlin. Später kickte Hegert auch für Clubs wie den Brandenburger SC Süd, den FC Sylt, den Torgelower SV, Victoria Hamburg und den FC Schönberg.

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In dieser Saison kam Hegert auf zwölf Einsätze, schoss dabei ein Tor. Nun ist die Serie für ihn vorzeitig beendet. „Ich habe mir das Spiel noch bis zum Ende angesehen, bin dann nach Berlin gefahren und dort zum Arzt gegangen“, schildert der Altlüdersdorfer. Dort wurden erste Tests gemacht, die den Verdacht bestätigten. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte Hegert schon am Freitag operiert werden „Dass wir gewonnen haben, ist noch das einzig Positive an diesem Tag.“

Ärgerlich findet Marcel Hegert, dass er seiner Mannschaft nun in einer entscheidenden Phase nicht helfen kann. „Wir haben uns gut gefunden. Aber jetzt kommen die Spiele, die wir gewinnen wollen und müssen“, sagt er. Immerhin halten sich die Auswirkungen abseits des Fußballplatzes in Grenzen: „Ich studiere Sportwissenschaften, das muss ich jetzt nach hinten verschieben. Ansonsten bin ich beruflich noch in einem Rehazentrum tätig, aber da konnte ich schon alles regeln.“

Hans Oertwig prägte in Altlüdersdorf den Begriff vom "Gallischen Dorf". Sechs Jahre lang hatte er das Sagen an der Gasse. Der MAZ-Sportbuzzer hat alle SVA-Trainer seit 2001 in einer Bildergalerie zusammengefasst.

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