Der Meister des Spieljahres 2015/16, die Spielgemeinschaft Bad Lausick II/Hainichen, sichert seinen ersten Saisonsieg der laufenden Spielzeit mit einem Last-Minute-Treffer zum 3:2 im Heimspiel gegen den SSV Thallwitz-Nischwitz. Der Meister des Spieljahres 2015/16, die Spielgemeinschaft Bad Lausick II/Hainichen, sichert seinen ersten Saisonsieg der laufenden Spielzeit mit einem Last-Minute-Treffer zum 3:2 im Heimspiel gegen den SSV Thallwitz-Nischwitz. ©
Der Meister des Spieljahres 2015/16, die Spielgemeinschaft Bad Lausick II/Hainichen, sichert seinen ersten Saisonsieg der laufenden Spielzeit mit einem Last-Minute-Treffer zum 3:2 im Heimspiel gegen den SSV Thallwitz-Nischwitz.

Verlustpunktfreie Großbothener vorerst nur auf Platz fünf

Kreisliga A Nord: Vier Mannschaften mit sieben Zählern an der Spitze

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Nach drei Spieltagen gibt es in der Fußball-Kreisliga A (Nord) eine Mannschaft, die noch verlustpunktfrei ist. Das ist der FSV GW Großbothen. Er bestritt aber erst zwei Saisonbegegnungen. Deswegen liegen die vier Mannschaften vor ihm, die bislang je zwei Siege und ein Remis erspielten (Otterwisch, Klinga-Ammelshain, Brandis, Polenz).

FSV BrandisFC Polenz 1:1 (0:0). Darauf haben sich Brandiser und Polenzer Fußballfans gefreut, das Derby! Kampf und Spielwitz, die Zutaten eines Derbys, bekamen die Fans nicht zu sehen, stattdessen endlose Diskussionen und unnötig harte Attacken. Die Gäste aus Polenz, in den letzten Jahren immer Favorit, waren von dieser Rolle weit entfernt. Das Spiel hatte keine Höhepunkte. Dennoch gebührt dem Mann in Schwarz, Rainer Petzsch, ein Lob. Weil es ihm gelang, durch klare Entscheidungen Nicklichkeiten aus dem Spiel zu nehmen. In Halbzeit zwei das gleiche Bild, Spiel im Mittelfeld und beide Mannschaften neutralisierten sich. Beim Neutralisieren ging Till in der 78. Minute unfair in seinen Gegenspieler, sah Rot. Erst in der 85. Minute, als Schiri Petzsch auf den Punk zeigte und Tommy König den fälligen Strafstoß sicher verwandelte, kam Derbystimmung auf. Dem Pfiff folgte wieder eine unendliche, unwürdige Diskussion. Dabei ist es so, dass ein Stürmer, der im Strafraum in die „Zange“ genommen wird und unfair zu Fall kommt, einen Elfer zugesprochen bekommt. Da muss man nicht debattieren. Polenz warf nun alles in die Waagschale und wurde mit dem Ausgleich belohnt. Der glückliche Torschütze war der Polenzer Torwart. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.

Brandis: Hennig, Bastian Börner (V), Markus Börner, Marcus König (V), Theile (V/68. Sonntag), Groer, Eckardt, Gawlitza, Matthes, Röder (88. Bornmann), Tommy König; 

Polenz: Lehmann, Faust (V), Schulze, Dietrich, Wetzig, Kanwischer, Tkaczyk (V), Fritzsche, Dombrowski (57. Weber), Till (78. R), Benedikt. 

Tore: 1:0 Tommy König (85.), 1:1 Lehmann (90.). SR: Petzsch, Z.: 40.

SG Bad Lausick II/HainichenSSV Thallwitz/Nischwitz 3:2 (2:1). In den Anfangsminuten gab es für beide Teams je zwei gute Gelegenheiten. Nach 16 Minuten die beste Chance bis dahin: Nach einer misslungen Abwehraktion rannte Benito Adler alleine auf SG-Hüter David Hofmann zu, doch dieser verhinderte mit Fuß und Hand den Gegentreffer. Fünf Minuten später eine ähnliche Aktion, doch diesmal waren die Thallwitzer, begünstigt durch einen Fehlpass, gleich mit drei Mann auf dem Weg in Richtung SG-Tor und so konnte Stephan Petersohn zum 1:0 für die Gäste einschieben. Die Hausherren antworteten in der 31. mit dem Ausgleich. Ronny Schmidt brachte den Ball nach Freistoß von der Mittellinie direkt auf den Kopf von Marc Werner, welcher zum 1:1 einköpfte. Nur vier Minuten später setzte sich Sebastian Lungwitz auf der rechten Angriffsseite durch, bediente Marcel Queißer und dieser schob den Ball zu Manuel Platz welcher das 2:1 markierte.

Gäbe es in der Kreisliga einen Videoassistent, hätte dieser in Halbzeit zwei sehr viel Arbeit gehabt. In der 56. beim Ausgleich durch die Gäste, war sich das Schiedsrichtergespann nicht sicher, ob der Ball von Enrico Dahme hinter der Linie war, nach kurzem Austausch wurde das Tor richtigerweise gegeben. Der nächste Aufreger: SG-Angreifer Manuel Platz wurde vom Gästetorwart Steve Nickl zu Boden gerissen, doch Schiedsrichter Dorn gab keinen Elfmeter. Die letzten 15 Minuten hatten es in sich. Zunächst gerieten Philip Richter und der Thallwitzer Stefan Eckert aneinander, wobei die Schiedsrichter einen Kopfstoß von Eckert gegen Richter nicht mit Rot sondern mit Gelb für beide ahndeten. In der Schlussviertelstunde stand SG-Hüter David Hofmann zwei Mal im Mittelpunkt, als er die Chance auf den Sieg für seine Mannschaft mit klasse Aktionen wahrte. Auf der Gegenseite befördern die Thallwitzer den Ball fast selbst ins eigene Tor, ehe Benjamin Prange nach Pass von Marc Werner die Riesenchance, freistehend vorm Tor, zum 3:2,Siegtreffer liegen ließ.  Nun lief die Nachspielzeit und das Unentschieden schien besiegelt, doch dann knallte SG-Stürmer Christian Sternitzke den Ball aus gut 30 Metern mit einem sehenswerten Schuss, Kategorie Tor des Monats, in den Winkel und bescherte seinem Team den 3:2-Sieg.

Bad Lausick: Hofmann, Platz (72. Sternitzke), Werner, Queißer, Richter (V/75. Prange), Wurche, Schmidt, Lungwitz, Wimberger, Harzendorf (V), Peter (46. Übe).

Thallwitz-N.: Nickl, Sula, Dahme, Eckert (V), Asch, Petersohn (V), Spors, Keil, Dzilack (68. Mayer), Adler (77. Immisch), Hauchwitz. 

Tore: 0:1Stephan Petersohn (21.), 1:1 Werner (30.), 2:1 Platz (34.), 2:2 Dahme (56.), 3:2 Sternitzke (90.). SR: Dorn, Z.: 46.

Fuchshain/GroßpösnaHohburger SV 2:3 (0:0). Die Heimelf ging durch Thomas Sachse in Führung, kurz danach nutzt Kevin Finke eine Freistoßabgabe mit Flachschuss zum 1:1 (54.). Mit einer kurz ausgeführten Ecke und Schuss zwischen HSV-Hüter und ging die Heimelf wieder in Führung. Ein Lapsus der Platzherren brachte Philipp Fröhlich in Ballbesitz. Er lief auf das Tor zu und behielt die Nerven – 2:2 (72.). Ein drittes Mal gingen die Platzherren nicht in Führung. Im Gegenteil: Nach langen Pass behielt Stäter die Nerven und bescherte Hohburg den ersten Saisonsieg.

Fuchshain/G.: Talaga, Volker Kaminsky (68. Weerchau), Tobias Kaminsky (V), Heruth, Thalheim, Trauer, Sachse (V), Hohmann, Nebel, Zorn, Mario Hentzschel (85. Frank Hentzschel). 

Hohburg: Weigelt, Kühne (76. Ryborsch), Ponitka, Wittig, Stäter, Kalms, Fröhlich, Wächtler, Finke, Langer, Flucks (V/Pötzsch). 

T*ore: 1:0 Sachse (49.), 1:1 Finke (54.), 2:1 Volker Kaminsky (63.), 2:2 Fröhlich (72.), 2:3 Stäter (78.). *SR: Riedel, Z.: 30.

FA Wurzen IIGW Großbothen 0:2 (0:1). An den herausgespielten Chancen lag es nicht, dass die Heimelf dieses Spiel verlor. Vier der Top-Kategorie hätte man machen müssen, hatten die Keksstädter. Die Gäste brachten auch nicht alle guten Möglichkeiten im Kasten von FA Wurzen unter, trafen aber zweimal. Bereits in der 13. Minute traf Danny Vogel. Da sie sich bis zum 2:0 viel Zeit ließen, lebte diese Begegnung bis zur 88. Minute von der Spannung. Denn erst zu diesem Zeitpunkt fiel durch Jonas Beyer das 2:0 der Gäste.

Wurzen: Meinert, Kawka, Häring, Schmidt, Marcel Handau, Hönig (V/62. Schumann), Matthes, Dudek, Bütow, Hupfer (V), Freudenberg;

Großbothen: Berger, Martin Schmidt (V), Lange, Böer, Robert Schmidt (V), Broy, Robby Vogel (57. Beyer), Danny Vogel (75. Thomas), Max Heider, Marco Barthen, Lukas Heider. 

Tore: 0:1 Danny Vogel (13.), 0:2 Beyer (88.).

SV Klinga-AmmelshainOtterwischer SV 2:2 (2:2). Beide Mannschaften legten in der Anfangsphase los wie die Feuerwehr. Rudolph hatte die Führung für die Heimelf auf dem Fuß, vergab diese aber freistehend am Otterwischer Schlussmann. Im Gegenzug konnte Liebig den enteilten Herfurth nur mit einem Foul im Strafraum stoppen und Lidtke verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zur Führung für die Gäste. Wenig später verwandelte Osman einen Freistoß aus 20 Metern zum Gleichstand und wieder nur wenig später kombinierten sich Brandis und Schubert durch das Mittelfeld. Und Schubert krönte dies mit einen strammen Schuss zur Führung für die Heimelf. Die Gäste blieben immer durch Standardsituationen gefährlich. So war es Herfurth, der eine Hineingabe mit dem Kopf sehenswert vollendete. In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel. Rudolph hatte noch die größte Chance ein Tor zu erzielen, es fehlte jedoch die Genauigkeit. Osman kam im gegnerischen Strafraum auch zu Fall, hier blieb aber der Pfiff des Unparteiischen aus. Die Gäste kamen nach dem Platzverweis der Heimelf noch zu einigen Chancen. Letztendlich blieb es beim gerechten Unentschieden.

Klinga-A.: Kuberski, Bressel (58. Kern), Liebig (80. GR), Wustmann, Hempel, Schubert, Osman, Brandis, Rieschick, Glauß, Rudolph;

Otterwisch: Naujoks, Frauendorf, Dreihaupt, Herfurth (76. Thiele), Bäßler, Fischer, Robin Marz (V), Thorandt (46. Wurche), Christian Liedtke, Leuschner, Thinius. 

Tore: 0:1 Liedtke (7. Strafstoß), 1:1 Osman (14.), 2:1 Schubert (18.), 2:2 Herfurth (30.). SR: Sommer. Z.: 100.

Nächster Spieltag: Großbothen – Klinga-Ammelshain, Hohburg – FA Wurzen II, Thallwitz- Nischwitz – Brandis, Machern – Fuchshain/G., Otterwisch – Bad Lausick/H.

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