09. September 2018 / 12:38 Uhr

Verschossener Elfmeter bringt Bruch ins Spiel des TSV Chemie (mit Galerie)

Verschossener Elfmeter bringt Bruch ins Spiel des TSV Chemie (mit Galerie)

Christoph Laak
Hier klärte er vor Sebastian Krumbholz.
Wernsdorf-Torwart Arthur Kammler hielt seine Mannschaft vor der Pause im Spiel. © Christoph Laak
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AOK-Landespokal: Chemie Premnitz scheidet gegen Frankonia Wernsorf aus.

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Die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz sind vollkommen unnötig in der 2. Runde des Landespokals ausgeschieden. Gegen den SV Frankonia Wernsdorf unterlagen die Chemiker nach einer indiskutablen zweiten Hälfte mit 2:4.

In Bildern: Chemie Premnitz scheidet gegen Frankonia Wernsdorf aus dem Landespokal aus.

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Dabei hatte es richtig gut für die Hausherren angefangen. Zwar versuchten die Gäste das Spiel zu machen, wirklich gefährlich wurden sie aber nicht. Ganz im Gegenteil die besseren Möglichkeiten hatte der TSV. Christian Freidank hätte Chemie früh in Führung bringen müssen. Nach starker Vorarbeit von Sebastian Krumbholz verfehlte er vor dem leeren Tor aber knapp. Wenig später führte ein identischer Spielzug dann aber doch zur verdienten Führung. Diesmal brauchte Freidank nur noch einzuschieben (26.).

Böser Patzer führt zum Ausgleich

Wie aus dem Nichts kamen die Gäste dann zum Ausgleich. Einen bösen Patzer in der Premnitzer Hintermannschaft wuchtete Gordan Griebsch sehenswert in den Winkel (31.). Doch Premnitz zeigte sich nicht geschockt. Erst traf Freidank von der Strafraumgrenze den Pfosten und beim Nachsetzen wurde Krumbholz im Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß von Marvin Krause konnte Arthur Kammler aber abwehren. Und auch kurz vor der Pause war er zur Stelle, als er knapp vor Krumbholz klärte. „Mit dem Elfmeter kam ein Bruch ins Spiel, gingen alle Köpfe gleich runter“, hat TSV-Trainer Olaf Krause erkannt.

Nach der Pause zeigten sich die Gäste aus Wernsdorf sehr effektiv. Nach einem sehenswerten Spielzug über außen stand erneut Griebsch frei und konnte überlegt zum 1:2 einschieben (56.).Danach blieb der Gast am Drücker und hätte bei zwei weiteren 100-prozentigen Chancen die Führung sogar ausbauen können. Auf der Gegenseite blieb ein Schlenzer von Martin Weber, den der Wernsdorfer Keeper aber abwehren konnten, für lange Zeit die einzige nennenswerte Möglichkeit.

Marc Werner macht den Deckel drauf

In der Schlusshase machten die Frankonen dann endgültig den Sack zu. Der eingewechselte Marc Werner konnte nach einem langen Freistoß zunächst aus drei Metern einschieben (82.), ehe er nach einer Flanke von der Grundlinie nur zwei Minuten später erneut erfolgreich war. Zwar monierten die Premnitzer gerade beim dritten Wernsdorfer Tor ein Foul, der umsichtig leitende Schiedsrichter Toni Bauer hatte aber weiterspielen lassen. In Schlussminute kam der TSV Chemie dann noch zu etwas Ergebniskosmetik. Marian Krause stand nach einer Ecke goldrichtig und drückte den Ball zum 2:4 über die Linie.

„Wir haben ein desolates Abwehrverhalten an den Tag gelegt. Normalerweise kommen wir über den Willen, das war diesmal nicht erkennbar. Wernsdorf hat das Spiel letztlich total verdient für sich entschieden“, so ein enttäuschter Olaf Krause.

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