Dennis Ölge Dennis Ölge ist auf dem Sprung vom SV Lilienthal-Falkenberg zu Barisspor. © Hans-Henning Hasselberg
Dennis Ölge

Verstärkungen für Barisspor Osterholz

Kreisligist rüstet sich mit voraussichtlich zwölf Neuzugängen für den Abstiegskampf

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Beim Fußball-Kreisligisten Barisspor Osterholz rotierte das Spielerkarussell während der Wechselperiode II im Winter kräftig. Der Verein aus der Kreisstadt zog im Vorfeld der Frühjahrsserie 2018 insgesamt zwölf Neuzugänge an Land. Barisspor möchte damit in der zweiten Halbserie den Klassenerhalt in der höchsten Kreisstaffel sichern. Die Schwarz-Weißen stehen als Tabellenvierzehnter aktuell auf einem Abstiegsplatz.

„Einige Pässe sind noch nicht da“, verweist Trainer Halil Ölge darauf, dass die Verpflichtung aller Neuzugänge zur Winterpause noch nicht in trockenen Tüchern ist. Der Kreisstadt-Verein vermeldete Ali Matar (zuvor VSK Osterholz-Scharmbeck), Bilal Matar (TSV Wallhöfen), Remzi Kaymak, Mazlum Cakmak (beide ATSV Scharmbeckstotel), Hassan Matar (SG Marßel), Rahmi Bayrak, Mehmet Polat (beide SV Azadi), Ferdi Avanas (vereinslos), Faraj Al-Ali, Lokman Oktay (beide Flüchtlinge), Esedin Akin (zuletzt verletzt) und Trainer-Sohn Denis Ölge (SV Lilienthal-Falkenberg) als Hoffnungsträger für die Frühjahrsserie 2018.

Gerade von Faraj Al-Ali erwartet der Trainer einiges in der zweiten Halbserie. „Faraj ist einer der Top-Spieler unter unseren Flüchtlingen, hat viel Fußball-Verständnis“, betonte Halil Ölge, dem zufolge sich schon mehr als 20 Flüchtlinge dem Kreisstadt-Verein angeschlossen. Den Ball hält der Coach bei seinem Sohn flach. „Das dauert noch“, erwartet Halil Ölge nach einem Muskelbündelriss nicht zu viel von Neuzugang Denis Ölge. Der Übungsleiter ist felsenfest überzeugt davon, dass Barisspor Osterholz nach der Winterpause bedeutend mehr Qualität auf den Platz bringt als in der Herbstserie 2017. „Die Mannschaft ist top jetzt. Erst mal müssen wir unten rauskommen“, bekundete Trainer Halil Ölge nach dem erheblichen Zuwachs im Spielerkreis.

Heftige Niederlagen wie in der Vorrunde (TSV Eiche Neu St. Jürgen 0:9, TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf 0:8, SV Lilienthal-Falkenberg II 1:7, VfR Seebergen/Rautendorf 2:7) sollen der Vergangenheit angehören. „Wir werden uns nicht abschießen lassen“, blickt Ölge optimistisch voraus. Die Schwarz-Weißen konnten sich glücklich schätzen, dass die Partie zum Ablauf der Herbstserie beim Spitzenreiter TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf ausgefallen ist: Halil Ölge hatte für die Begegnung nur neun einsatzbereite Spieler auf dem Zettel.

Den zwölf Zugängen stehen bei Barisspor Osterholz aber auch Abgänge zur Winterpause gegenüber. Halil Ölge plant für die Rückrunde nicht mehr mit den acht Akteuren Deniz Delen, Cebrail Ertem, Civan Ertem, Ercan Ertem, Emra Ertem, Kenan Ertem, Murat Ertem und Walat Ertem. Die Spieler machten sich im Trainings- und Spielbetrieb zuletzt rar beim 1998
gegründeten Verein. Neben Halil Ölge kümmert sich Mustafa Avanas als Co-Trainer um den Spielerkader, der rund 20 Akteure für die Rückrunde umfasst.

Barisspor wird bereits am zweiten Wochenende des Kalenderjahres 2018 sein neues Gesicht zur Schau stellen. Der 6. Baris-Cup des Vereins steigt am Sonnabend, 13. Januar, in der Kreissporthalle Osterholz-Scharmbeck am Gymnasium. Ernst wird es für das Kellerkind Barisspor am Sonntag, 4. Februar, mit dem Heimspiel in der Kreisliga Osterholz gegen den
Aufsteiger TSV Eiche Neu St. Jürgen. Eben jenen TSV Eiche Neu St. Jürgen, bei dem der 41-jährige Übungsleiter Halil Ölge seit Juli 2015 einen Spielerpass besitzt und für die Senioren (Ü40) der SG Worpswede/Neu St. Jürgen II noch als Spieler aktiv ist.

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