10. Juni 2018 / 22:06 Uhr

Vettel mit 50. Sieg zurück an die Formel-1-Spitze

Vettel mit 50. Sieg zurück an die Formel-1-Spitze

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Sebastian Vettel hat in Kanada einen souveränen Start-Ziel-Sieg eingefahren.
Sebastian Vettel hat in Kanada einen souveränen Start-Ziel-Sieg eingefahren. © imago
Anzeige

Sebastian Vettel hat nach zwei Monaten Wartezeit endlich seinen 50. Sieg in der Formel 1 gefeiert. In Kanada lässt der Ferrari-Star seinen Verfolgern keine Chance – und profitiert auch von der Schwäche von Lewis Hamilton.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Mit einer Galafahrt zum 50. Formel-1-Sieg hat Sebastian Vettel seinem Dauerrivalen Lewis Hamilton die WM-Führung wieder entrissen. Der Ferrari-Pilot feierte am Sonntag in Montréal einen nie gefährdeten Start-Ziel-Erfolg und liegt nach dem siebten Saisonrennen einen Punkt vor Mercedes-Fahrer Hamilton, der nur Fünfter wurde. Für den 30 Jahre alten Vettel war es nach zweimonatiger Wartezeit sein dritter Grand-Prix-Sieg in diesem Jahr. Auf Platz zwei in Kanada raste der Finne Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil vor dem zuletzt hart kritisierten Red-Bull-Piloten Max Verstappen aus den Niederlanden.

Mehr vom SPORTBUZZER

14 Jahre hatte Ferrari auf einen Sieg in Kanada warten müssen, zuletzt war Michael Schumacher 2004 auf dem Circuit Gilles-Villeneuve als Erster über die Ziellinie gefahren. Vettel indes ließ es am Sonntag ganz leicht ausschauen und bejubelte nach 2013, als er im Red Bull triumphiert hatte, seinen zweiten Erfolg in Montréal. Landsmann Nico Hülkenberg steuerte seinen Renault auf einen guten siebten Platz.

Einen schwachen Tag dagegen erwischte Hamilton. Von Platz vier gestartet, kämpfte er zu Beginn mit Motorproblemen und kam so nie in die Nähe seines siebten Kanada-Sieges, mit dem er zu Rekordgewinner Schumacher hätte aufschließen können. Am Ende verlor der 33-Jährige sogar die WM-Spitze wieder an Vettel, obwohl er mit 14 Zählern Vorsprung angereist war.

Formel 1 Saison 2018: Das sind die neuen Autos

Zur Galerie
Anzeige

Schon der Start verlief für Vettel ganz nach Plan. Souverän verteidigte er seine Pole-Position vor Bottas und Verstappen, die sich in den ersten Kurven ein enges Duell lieferten. Schnell vorbei war sein Heimrennen für Kanadas Hoffnung Lance Stroll. Der Williams-Pilot kollidierte in Runde eins mit Brendon Hartley, der mit seinem Toro Rosso spektakulär in die Streckenmauer krachte, kurz in die Luft stieg und dann gemeinsam mit Stroll im Kiesbett endete. „Ich hatte einen Platten kurz vor dem Unfall“, funkte Stroll als Erklärung.

Umgehend befahl die Rennleitung den Einsatz des Safety-Cars. Nach der vierten Runde waren die Trümmerteile beseitigt. Vettel erwischte einen starken Neustart, setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Ziel des Ferrari-Piloten war ein Polster, um für taktische Kniffe der Konkurrenten gerüstet zu sein. Vor allem Red-Bull-Jungstar Verstappen hatten die Scuderia-Strategen wegen einer anderen Reifenwahl als potenzielle Gefahr ausgemacht.

Hamilton mit Motorproblemen – Ricciardo Nutznießer

Ganz andere Sorgen hatte zunächst WM-Spitzenreiter Hamilton. Der Brite beklagte Probleme mit der Leistung seines Motors, der in dieser Phase gefährlich heiß lief. „Wir suchen nach einer Lösung“, ließ ihn der Mercedes-Kommandostand wissen.

In Hamiltons Rückspiegel tauchte immer größer der Red Bull von Monaco-Sieger Daniel Ricciardo auf. Nach 17 Runden kam Hamilton an die Box, holte sich neue Reifen und Kühlmittel für seinen Motor. Ricciardo nutzte dies, fuhr eine Toprunde und setzte sich einen Umlauf später nach seinem Garagenbesuch vor den Silberpfeil-Star.

Formel 1 2018: Die Teams und Fahrer der kommenden Saison

Zur Galerie
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt