06. September 2016 / 10:54 Uhr

VfB: Freistoß-Malheur und Krankenwagen-Einsatz

VfB: Freistoß-Malheur und Krankenwagen-Einsatz

Peter Konrad
Die C-Junioren des VfB Peine (grün) konnten sich bei der Sportvereinigung Gifhorn nicht durchsetzen.
Die C-Junioren des VfB Peine (grün) konnten sich bei der Sportvereinigung Gifhorn nicht durchsetzen. © Cagla Canidar
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Zwei Punkte verschenkt haben die C-Junioren-Fußballer des VfB Peine.

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Denn trotz deutlicher Überlegenheit musste sich der Landesligist gegen den MTV Gifhorn mit einem 1:1 begnügen. Der VfB II hingegen ging in der Bezirksliga leer aus.

C-Junioren Landesliga

VfB Peine - MTV Gifhorn 1:1 (0:0). „Die Gifhorner wussten selbst nicht, wie sie hier einen Zähler mitnehmen konnten“, ärgerte sich VfB-Coach Timo Noske und verwies darauf, dass der Gast nur in den ersten fünf Minuten überlegen war und in dieser Zeit auch seine einzige Chance hatte - Marius Grelka rettete jedoch auf der Linie.

Nur fünf Minuten später brach sich Peines Innenverteidiger Paul Bergemann bei einem Sturz das Handgelenk - der VfB verarbeitete den Schock aber gut. „Nachdem der Krankenwagen weg war, waren wir wie ausgewechselt. Wir haben uns immer wieder in den Gifhorner Strafraum gespielt, hatten aber Pech im Abschluss“, haderte Noske.

Auch in Halbzeit zwei sei sein Team überlegen gewesen, „aber wir waren nicht mehr so druckvoll“. Dennoch erzielte der VfB das 1:0. Im Gegenzug jedoch glich der MTV aus (53.). „Nach einem Freistoß rutschte unserem Keeper der Ball durch die Hände“, sagte Noske. Zwar spielte der VfB in der restlichen Zeit in Überzahl (53./Rot für Gifhorn), aber ein Tor gelang ihm nicht mehr. „Weil wir zu hektisch waren“, bemängelte Noske, der mit dem Ergebnis unzufrieden war. „Gifhorn ist zwar Zweiter, aber trotzdem fühlt sich das Remis wie eine Niederlage an.“

Tore: 1:0 Cheikho (51.), 1:1 (53.).

C-Junioren Bezirksliga

SV Gifhorn - VfB Peine II 2:1 (0:0). „Die Niederlage haben wir selbst verschuldet“, bilanzierte VfB-Trainer Moritz Scharf. „Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir gewinnen müssen.“ Im ersten Durchgang jedoch habe sein Team schlecht gespielt. „Wir waren zu passiv, haben viele Fehlpässe produziert und hatten nur wenig Ideen“, monierte er.

Nach der Pause steigerte sich der VfB. „Es ist deutlich besser geworden“, sagte Scharf. Allerdings haperte es an der Effizienz. „Wir sind viermal allein auf den Keeper zugedribbelt, doch wir waren nicht konsequent genug.“ Trotzdem gelang dem VfB die Führung. Die Freude währte indes nur kurz. Zunächst kassierte der VfB nach einer Ecke den Ausgleich und in der Schlussphase nach einem Konter das 1:2. „In beiden Situationen haben wir schlecht verteidigt“, erklärte Scharf. Fazit: „Es war eine sehr ärgerliche Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.“

Tore: 0:1 Karaman (47.), 1:1, 2:1 (49., 64.).

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