Liesa Behrens (mit Haarband) schoss den VfB Peine zum Turnier-Sieg in Isenbüttel. Den Auftakt hatte der Landesligist beim 0:2 gegen Vechelde (grüne Stutzen) noch vergeigt. Liesa Behrens (mit Haarband) schoss den VfB Peine zum Turnier-Sieg in Isenbüttel. Den Auftakt hatte der Landesligist beim 0:2 gegen Vechelde (grüne Stutzen) noch vergeigt. © Michael Franke
Liesa Behrens (mit Haarband) schoss den VfB Peine zum Turnier-Sieg in Isenbüttel. Den Auftakt hatte der Landesligist beim 0:2 gegen Vechelde (grüne Stutzen) noch vergeigt.

VfB holt Turnier-Sieg nach Kabinen-Donnerwetter

Das Mammut-Programm hat sich gelohnt. Drei Turniere an zwei Tagen spielten die Landesliga-Fußballerinnen des VfB Peine – und schossen sich jedes Mal aufs Treppchen. Für den Turnier-Sieg in Isenbüttel war jedoch ein Kabinen-Donnerwetter von Trainer Torben Harnagel nötig. 

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Das Mammut-Programm hat sich gelohnt. Drei Turniere an zwei Tagen spielten die Landesliga-Fußballerinnen des VfB Peine – und schossen sich jedes Mal aufs Treppchen. Für den Turnier-Sieg in Isenbüttel war jedoch ein Kabinen-Donnerwetter von Trainer Torben Harnagel nötig.

Turnier in Isenbüttel

Auftakt vergeigt und doch noch gewonnen: Mit einer 0:2-Pleite gegen Kreisligist Vechelde war der VfB fehlgestartet. „Nach dem Spiel habe ich meine Mannschaft in der Kabine gefragt, ob ich zum Veranstalter gehen und sie abmelden soll. Das war lustlos“, schimpfte VfB-Coach Torben Harnagel. Doch sein Kabinen-Donnerwetter fruchtete. „Danach lief es richtig gut. Wir haben uns regelrecht ins Turnier reinkombiniert und schöne, flüssige Spielzüge gezeigt“, stellte Harnagel erfreut fest. Gastgeber SG Isenbüttel/Meine (3:0), der Hoitlinger SV (4:1) und der FC Ruthe (6:0) bekamen das deutlich zu spüren. Dank der besseren Tordifferenz schoss sich der VfB doch noch ins Finale.

Dort drehten die Peinerinnen einen 0:1-Rückstand gegen die SG Sickte. Die gebürtige Slowakin, Wirbelwind Martina Farkasovska, glich aus. „Altdeutsch: Ich habe ihr im Training beigebracht, auch mal mit der Pike in der Halle draufzuhauen“, flachste Harnagel. Und 30 Sekunden vor Abpfiff vollendete Liesa Behrens ein schönes Zusammenspiel mit Farkasovska zum 2:1-Siegtor. Coach Harnagel attestierte seinem gesamten Team nach Spiel eins einen starken Auftritt, aber Emma Firlus und Top-Torschützin Farkasovska stachen noch ein wenig heraus.

VfB-Bezwinger Vechelde wurde Dritter. „Die Arminia war wirklich gut. Ich glaube, die steigen auch aus der Kreisliga auf“, lobte Harnagel.

Turnier in Uetze

Es fehlte nicht viel, und der VfB hätte in einem Siebenmeter-Krimi im Finale seinen Vorjahres-Titel verteidigt. Tessa Szendzielorz und Elisa Schneider hatten bereits verwandelt, als Martina Farkasovska zum Matchball gegen Lokalmatador SC Uetze anlief – doch ihren Siebenmeter parierte die Torhüterin und der VfB verlor noch 2:3. VfB-Coach Torben Harnagel war dennoch zufrieden, hatte sein Team doch im gesamten Turnier kein Gegentor in der regulären Spielzeit kassiert. Großen Anteil daran hatte Keeperin Jana Büker. „Sie hat das sehr gut gemacht. Aber die gesamte Mannschaftsleistung war gut. Man hat gesehen, dass alle gerne einen Platz im Kader für die Hallen-Kreismeisterschaft haben wollen“, stellte Harnagel erfreut fest.

Weniger erfreut war er dagegen, dass bei dem Turnier des TuS Schwüblingsen diesmal auf kleine Handball-Tore gespielt wurde. „Wir haben einen Schock gekriegt, als wir in die Halle kamen.“ Trotzdem gelangen vier Zu-Null-Siege auf dem Weg ins Finale. Martina Farkasovska traf zum 1:0-Sieg gegen Bezirksligist SG Hillerse/Rötgesbüttel, Elisa Schneider entschied die Partie gegen Schwüblingsen (1:0), Natalie Bertram und Martina Farkasovska machten gegen den SC Uetze (2:0) den Gruppensieg perfekt und Jana Schrader schoss den VfB gegen den Mellendorfer TV (1:0) ins Finale.

Turnier in Bockenem

Auch mit einer gemischten Mannschaft aus 1. und 2. Damen erreichte der VfB ungeschlagen mit zwei Siegen und einem Remis das Halbfinale. Dort legten die Peinerinnen zwar eine furiose Aufholjagd nach einem 0:3-Fehlstart gegen die SG Heinde/Wesseln hin, mussten sich aber am Ende doch mit 3:4 geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei schlugen die Peinerinnen diesmal den 1. FFC Hannover II, gegen den sie sich in der Gruppe noch den einzigen Punktverlust beim 1:1 geleistet hatten. Großen Anteil an Bronze hatten Torhüterin Nina Benke und Wiebke Brandes, die sich Bestnoten im VfB-Team verdient hatten.

Region/Peine VfB Peine (Frauen) Kreis Peine

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