Die Teams laufen ein, begleitet von Cheerleadern der Cats. Die Teams laufen ein, begleitet von Cheerleadern der "Cats". © Wolfgang Maxwitat
Die Teams laufen ein, begleitet von Cheerleadern der Cats.

VfB Lübeck dankt seinem Retter HSV

Jubiläumsbotschaft: Ohne das Benefizspiel vor fünf Jahren wäre der VfB wohl mausetot.

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Dass der VfB Lübeck gerade seinen 100. Geburtstag, der im kommenden Jahr ansteht, vorbereitet und der dann auch tatsächlich gefeiert werden kann, hat er auch dem Hamburger SV zu verdanken, der jetzt ums Bundesligaüberleben kämpft. Eine schöne Geste ist darum der Gruß, den der VfB per Facebook sendete: Vor fünf Jahren kam der HSV zum Retterspiel auf die Lohmühle und half dem VfB in der wohl schwersten Stunde der Vereinsgeschichte. Es war die Grundsteinlegung für eine finanziell solide Zukunft, die bis heute anhält. Das werden wir euch nie vergessen. Alles Gute fürs Saisonfinale!, schrieb Grün-Weiß dem Dino.

Marheineke und Sirmais trafen auf Son und Aogo

Rückblick, 9. April 2013. Als es dem VfB in insolventer Lage aussichtslos schlecht ging, kam der große Nachbar von der Elbe zu einem kostenlosen Gastspiel auf die Lohmühle. Trainer war Thorsten Fink, Rafael van der Vaart gehörte zum Team (war aber verletzt, schrieb dennoch Autogramme), auf dem Platz standen Profis wie Dennis Diekmeier, Marcell Jansen, Dennis Aogo, Heung-Min Son, beim VfB schon damals dabei. Moritz Marheineke und Henrik Sirmais.

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Über 10000 Fans waren auf der Lohmühle

Die LN schrieb: Gedränge auf der Lohmühle. 10 157 Zuschauer, das gab es schon lange nicht mehr. Schlangenstehen beim Einlass und an den Kiosken. Der VfB Lübeck verlor das Retterspiel zwar mit 1:4 (das VfB-Tor erzielte übrigens Mustafa Zazai) gegen den Hamburger SV. Aber die Grün-Weißen gewannen viel Sympathie bei den Fans. „Das war ein toller Tag für uns“, freute sich Trainer Denny Skwierczynski. „Wir haben Werbung betrieben. Das Ergebnis ist einen Tick zu hoch ausgefallen.“ Dank des Retterspiels ist der VfB tatsächlich gerettet. Die rund 130 000 Euro an Zuschauer-Einnahmen und die 20 000 Euro vom Sponsor Flughafen Lübeck, der mit einem großen Transparent über dem A-Block auf sich aufmerksam machte, reichen, um die Saison bis zum Juni zu überstehen und die Insolvenz zum Abschluss zu bringen. „Steht auf für den VfB“, sangen die Fans. Und beim Abpfiff gab es langanhaltenden Beifall. „Das war ein Highlight. Wir haben uns gut verkauft. Ich hoffe, dass wir ein paar Zuschauer für die nächste Saison anlocken konnten“, meinte Henrik Sirmais.

Am 09. April kam der große Hamburger SV für lau an die Lübecker Lohmühle, um dem finanziell stark angeschlagenen Traditionsverein unter die Arme zu greifen. Die Aktion war ein riesiger Erfolg: über 10000 Zuschauer verfolgten das Spiel und es wurden allein 130.000 € an Zuschauer-Einnahmen generiert.

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