Die erneute Führung für die Gäste. Der VfB war heute der verdiente Verlierer. Die erneute Führung für die Gäste. Der VfB war heute der verdiente Verlierer. © Felix König
Die erneute Führung für die Gäste. Der VfB war heute der verdiente Verlierer.

VfB Lübeck: Erste Heimniederlage seit September

Der VfB unterliegt den Gästen aus Havelse trotz zwischenzeitlichem Ausgleich.

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Bestes Frühlingswetter auf der Lübecker Lohmühle. Im Topspiel der beiden besten Abwehrreihen der Regionalliga wollte der VfB Lübeck drei Tage nach dem 2:0 gegen den VfB Oldenburg seine tolle Heimserie (seit neun Spielen ungeschlagen) weiter ausbauen. Es kam aber ganz anders. Die Grün-Weißen kassierten mit 1:3 gegen den TSV Havelse die erste Heimniederlage seit dem 11. September (1:2 gegen Meppen). „Der Start war gut. Doch das war es dann auch schon. Das war zu wenig, um in der Regionalliga Paroli zu bieten. Das tut besonders weh“, sagte Trainer Rolf Landerl, der während des Spiels für seine Verhältnisse überraschend ruhig an der Seitenlinie blieb. „Den Willen will ich meinen Spielern nicht absprechen. Leider haben wir dem Gegner immer wieder in die Karten gespielt.

Der Wiener stellte nicht nur vom 4-4-2 in ein 4-2-3-1-System um, sondern brachte mit Joshua Gebissa und dem wiedergenesenen Jan Sievers wie angekündigt zwei frische Spieler – für Panajiotis Haritos und Marvin Thiel. Die Partie vor 1111 Zuschauern nahm gleich Fahrt auf. Nach einer Flanke von Henrik Sirmais, der auf der rechten Seite eine Position nach vorne rückte, klärte der Havelser Andrej Startsev auf der Linie spektakulär per Fallrückzieher (6.). In der Folge entwickelten aber die Gäste mehr Zug zum Tor. Nachdem Deniz Undav (10.), Tobias Foelster (11.) und Niklas Tasky (12.) vergaben, konnte der zum Saisonende aufhörende VfB-Torwart Jonas Toboll einen Schuss von Havelses Top-Angreifer Undav (15 Saisontreffer) aus halblinker Position zwar an den rechten Pfosten lenken. Doch der freie Startsev konnte den Abpraller aus fünf Metern zum 0:1 (31.) verwerten. Die Grün-Weißen kamen jetzt kaum aus der eigenen Hälfte raus. Vorne blieb es bei zwei kleineren Chancen für Stefan Richter (22., 34., 37.).

Landerl reagierte und brachte nach der Pause mit Haritos eine zweite Sturmspitze für den schwachen Ex-Havelser Maletzki. In der 54. Minute war es dann soweit. Nachdem zwei VfBer verpassten, drückte Marcello Meyer den Ball aus dem Gewühl über die Linie zum Ausgleich. Der 26-Jährige hat einen Lauf. Schon gegen Oldenburg traf er aus über 55 Metern. Nur eine Minute später vergab Gebissa. Doch die Gäste blieben dran und gingen nach einer schönen Kombination durch Merkens aus 12 Metern in die rechte Ecke erneut in Führung (59.). Undav hätte danach schon fast alles klar machen können, scheiterte aber am stark reagierenden Toboll (62.). Unglaublich wie viel Platz Havelse jetzt hatte. Nach weiteren vergebenen Möglichkeiten von Cicek (71.) und Startsev (75.) steht auch Cicek (75.) völlig blank und erhöhte nach Rückpass von Undav auf 3:1. Der VfB war völlig von der Rolle, machte einfach zu viele Fehler im Spielaufbau. „Es gibt nicht viel zu sagen. Das war absolut enttäuschend. Ich weiß nicht, wie man innerhalb von drei Tagen zwei Gesichter zeigen kann“, sagte Moritz Marheinke. Ersatzkapitän Jonas Toboll meinte: „Wir haben heute keine Durchschlagskraft entwickeln können. Zum Glück können wir es schon am Freitag beim Hamburger SV II wieder gut machen.“

Statistik zum Spiel:

VfB Lübeck: Toboll - Sievers, Lindenberg, Marheineke, Gomig (73. Büyükdemir) - Nogovic, Meyer - Sirmais, Gebissa, Maletzki (46. Haritos) - Richter (65. Thiel).
TSV Havelse: Jensen - Foelster (46. Kohn), Tasky, Sonnenberg, Bahn - Startsev, Plume, Merkens (80. Deppe), Cicek - Kyereh, Undav (90. Wenzel).
Schiedsrichter: Yannick Rath (Bremen).
Zuschauer: 1111.
Gelbe Karten: Sievers, Lindenberg – Bahn, Kohn, Undav.
Tore: 0:1 Startsev (31.), 1:1 Meyer (54.), 1:2 Merkens (59.), 1:3 Cicek (75.).

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