Der Treffer von VfB Lübecks Marvin Thiel im Hinspiel gegen FC Eintracht Norderstedt Der Treffer von VfB Lübecks Marvin Thiel im Hinspiel gegen FC Eintracht Norderstedt © Objectivo
Der Treffer von VfB Lübecks Marvin Thiel im Hinspiel gegen FC Eintracht Norderstedt

VfB Lübeck im Qualifikationsmodus

Morgen um 14 Uhr in Norderstedt – ab sofort geht’s um Verträge und Kaderplätze im Highlight-Match gegen Holstein.

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Heute, 10 Uhr Lohmühle – Abschlusstraining des VfB vor dem Auswärtsspiel am morgigen Sonntag in Norderstedt (14 Uhr). Es ist Feuer drin, nichts zu spüren davon, dass die Luft raus wäre, nachdem der SV Meppen an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht. „Mich ärgert, wenn jemand glauben sollte, es ginge um nichts mehr“, sagt Trainer Rolf Landerl. „Jedes Spiel ist eine Herausforderung. Für jeden Einzelnen geht es auch um die Qualifikation für die neue Saison – und um einen Platz im Kader für das Pokalhalbfinale gegen Holstein Kiel am 25. April.“

In der Tat ist jetzt die Zeit, in der Vertragsgespräche geführt werden. Bisher ist nur mit Stefan Richter verlängert worden. Vielleicht gibt’s schon nach dem Norderstedt-Match die nächste Unterschrift. Sicher ist: es dürfte emotional werden morgen im Plambeck-Stadion an der Ochsenzoller Straße. Denn in Freundschaft trennte man sich im Hinspiel nicht.

Rückblende. Freitagabend, 23. September – es ging rund auf der Lohmühle. Norderstedt trat rustikal an und zu, bereits nach einer guten halben Stunde musste Kapitän Koch stark rotgefährdet ausgewechselt werden. Er hatte so rabiat zugetreten, dass selbst Rolf Landerl auf den Platz stürmte, es zur Rudelbildung kam, die Lohmühle kochte – Fans und Team bildeten eine Einheit. Der VfB gewann hochverdient mit 3:1 (Tor durch Gary Noel und Marvin Thiel per Doppelschlag), danach folgte zwar eine Niederlage in Oldenburg, aber dann legte der VfB mit Kampf- und Kollektivgeist eine Serie von acht Partien ohne Niederlage hin, fünf Siege, drei Remis. Der VfB war plötzlich der schärfste Verfolger des SV Meppen.

„Diesen Spirit wollen wir wieder beleben“, fordert Landerl. „Die Jungs müssen sich gegenseitig pushen, dürfen nicht nachlassen. Wir müssen die Spannung jetzt lange hochhalten, bis zum Spiel gegen Kiel, in dem es um so viel geht.“

Gegen die Eintracht, die heute auf ihren Topgoalgetter Jan Lüneburg verzichten muss (gesperrt nach fünf Gelben Karten), kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Nur auf die Langzeitverletzten Junior Ebot-Etchi und Sven Mende, sowie den gesperrten Aleksandar Nogovic muss er verzichten, dafür ist nach 105 Tagen Pause Moritz Marheineke, der personifizierte Stabilitätsfaktor in der Defensive wieder dabei. Landerl vielsagend: „Er wäre nicht im Kader, wenn er nicht sofort in der Startelf spielen könnte.“

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