10. Januar 2018 / 21:56 Uhr

VfB Lübeck: Torspektakel im Freiluft-Test

VfB Lübeck: Torspektakel im Freiluft-Test

Christoph Staffen
Leon Dippert freut sich zusammen mit Sezer und Sirmais über sein Tor gegen Anker Wismar.
Leon Dippert freut sich zusammen mit Sezer und Sirmais über sein Tor gegen Anker Wismar. © Agentur 54°
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Mit 4:3 bezwingt der VfB Lübeck den FC Anker Wismar im ersten Kick des Jahres. Im Blickpunkt: Leon Dippert.

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Er kam, sah – und traf schon wieder: Nach vier Minuten knallte Leon Dippert den Ball volley aus 16 Metern ins Netz. Und auch das 3:1 (54.) ging auf sein Konto, als er per Kopf nach starker Vorarbeit von Tim Queckenstedt auf der rechten Außenbahn nachlegte. „Leon ist auf ansteigendem Weg. Er hat schöne Tore gemacht und sein Potenzial unter Beweis gestellt“, lobte VfB-Trainer Rolf Landerl den Torschützenkönig vom Hallenmasters in Kiel, an dem Regionalliga-Rivale Eutin 08 nach LN-Sportbuzzer-Informationen Interesse bekundet haben soll. Doch Dippert will sich bei den Grün-Weißen durchbeißen. „Und wir werden ihn ganz bestimmt nicht ziehen lasen“, stellte Landerl klar.

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Der erste Frischluft-Test gegen den Oberligisten aus Mecklenburg bot den unverfrorenen 150 Fans bei Temperaturen am Gefrierpunkt am Lohmühlen-Kunstrasen erwärmende Unterhaltung. Während der VfB das Masters-Desaster von Kiel schnell vergessen machen wollte, kam Anker mit dem Selbstvertrauen vom Sieg beim internationalen Hallenturnier in Schwerin. Queckenstedt (11., aus 25 Metern) und Gary Noel (72. nach Flanke von Yannick Deichmann) besorgten wie weiteren VfB-Treffer, während für Wismar Sebastian Schiewe (48.), Kevin Mbengani (57.) und Marco Bode (79.) erfolgreich waren.

Unordnung führte zu Gegentoren

Wir hatten einige gute Angriffe, die wir nur zum Teil konsequent abschließen konnten“, sprach VfB-Kapitän Dennis Wehrendt anschließend von einer gelungenen Frischluft-Premiere: „Zumal wir vorher körperlich sehr intensive Einheiten hatten und taktisch wenig getan haben. So ist auch die Unordnung, die zu den Gegentoren geführt hat, zu erklären.“ „So wie wir uns über vier Tore ärgern, sind es beim VfB drei gewesen. Es war aber ein sehr guter Test gegen einen sehr starken Gegner“, meinte Anker-Trainer Dinalo Adigo.
Morgen um 12.30 Uhr geht es in Kleinbussen zum zweiten Freiluft-Test zum West-Regionalligisten SV Rödinghausen (17 Uhr).

Richter gibt sich noch eine Woche

„Da bekommen auch Tim Weissmann und Stefan Thelen ihre Einsatzzeiten“, versprach Landerl. Fehlen werden Moritz Marheineke, Henrik Sirmais, Daniel Halke, Til Weidemann sowie Stefan Richter und Dennis Hoins, die nach Verletzungen behutsam herangeführt werden. „Nächste Woche hoffe ich, ins Manschaftstraining einsteigen zu können“, sagt Richter.

VfB Lübeck: Langer – Sirmais, Wehrendt, Halke, Abou Rashed (60. Mende) – Weidemann (60. Gomig), Isitan (60. Deichmann), Gebissa (60. Nogovic), Queckenstedt – Dippert (60. Noel), Sezer (60. Löffler).

Cemal Sezer behauptet gegen Lucas Vierling den Ball uns zieht Richtung Tor. Zur Galerie
Cemal Sezer behauptet gegen Lucas Vierling den Ball uns zieht Richtung Tor. ©
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