Zusammen mit Trainer Rolf Landerl soll die Mission Aufstieg in die 3. Liga gelingen. Zusammen mit Trainer Rolf Landerl soll die Mission Aufstieg in die 3. Liga gelingen. © Felix König
Zusammen mit Trainer Rolf Landerl soll die Mission Aufstieg in die 3. Liga gelingen.

VfB Lübeck verlängert Vertrag mit Cheftrainer Rolf Landerl

Rolf Martin Landerl soll den VfB zum 100-jährigen Vereinsjubiläum 2019 in den Profifußball führen.

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Sportlich könnte es beim VfB Lübeck zurzeit kaum besser laufen. Die Grün-Weißen haben in der Regionalliga Nord einen richtigen Lauf. Nach fünf Siegen in Folge grüßen sie von der

Tabellenspitze. Ursprünglich wurde der Aufstieg in die dritte Liga für 2019 ausgegeben. Schaffen die Lübecker diesen schon früher? Da passt es ins Bild, dass der Klub nun den Vertrag von Cheftrainer Rolf Martin Landerl per Option vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2019 verlängert hat.      

Die Lohmühle und das gemietete Einfamilienhaus in Stockelsdorf sind für den gebürtigen Wiener zu einem zweiten Zuhause geworden. „Die guten Erfahrungen, die ich damals schon als aktiver Spieler (2009 bis 2011, die Red.) beim VfB Lübeck sammeln durfte, haben sich bestätigt“, sagt der 41-Jährige. Die ganze Familie, Ehefrau Melanie und die drei Kinder, wovon seine neunjährige Tochter und sein siebenjähriger Sohn selbst aktiv Fussball kicken, würden sich im Norden pudelwohl fühlen. Sofern es die Zeit erlaubt, sind alle gern an der Ostsee am Strand. „Meine Familie und ich fühlen uns in der Stadt und in dem Verein unglaublich wohl. Daher sind wir sehr glücklich über das entgegen gebrachte Vertrauen
seitens des Vereins“, sagt Landerl. „Mit viel Vorfreude und Tatendrang gehen wir nun gemeinsam die anstehenden Aufgaben an.“

Die Arbeit bei den Grün-Weißen macht ihm viel Spaß, lässt er wissen. Gerade wenn es so läuft, wie im Moment. Der Kader wurde im Sommer in der Breite verstärkt. Die Wünsche des Coachs wurden dabei berücksichtigt. „Ich bin sehr glücklich, gemeinsam mit dem VfB die Ziele zu verfolgen“, betont der Coach. Mittelfristig sei das Ziel, in die 3. Liga aufzusteigen. „daran arbeiten wir täglich. Hierzu wollen wir optimale Voraussetzungen schaffen. Mit der Verpflichtung von Stefan Schnoor als Sportdirektor sind wir auf einem guten Weg“, räumt er ein, „wir wollen uns ständig weiter professionalisieren. Wir müssen bereit sein, wenn es soweit ist.“

Die gute Arbeit des Fußballlehrers seit dem Amtsantritt im Sommer 2016 wird nun mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung unterstrichen. „Wir sind von unserem Trainer und dem mit ihm eingeschlagenen Weg absolut überzeugt“, sagt Vorstandssprecher Thomas Schikorra. „Rolf Landerl hat die in ihn gesetzten Erwartungen vom ersten Tag an total erfüllt. Es bestanden somit nie Zweifel daran, dass Rolf der Trainer sein wird, der unseren Verein ins 100jährige Jubiläum führt.“ Gleich im ersten Jahr etablierte er die Mannschaft um Kapitän Dennis Wehrendt in der Spitzengruppe der Regionalliga. „Die Verlängerung per Option ist die logische Konsequenz der bisherigen Entwicklung. Mannschaft und Trainer arbeiten sehr gut zusammen“, sagt Sportdirektor Stefan Schnoor. „Rolf ist ein Trainer, der aufgrund seiner extrem hohen fachlichen Kompetenz mit Sicherheit seinen Weg im bezahlten Fußball

gehen wird. Dieser darf sehr gern auch über 2019 hinaus an der Lohmühle weitergehen. Es ist wichtig, frühzeitig ein Zeichen zu setzen.“

Neben seiner täglichen Arbeit an der Lohmühle will sich der Wiener möglichst weiterentwickeln und plant, nach dem letzten Spieltag im Dezember in der Bundesliga zu hospitieren. Die Kontakte soll Schnoor mit dessen guten Netzwerk knüpfen. Anfang Januar 2018 steht dann die Verlängerung seiner Trainerlizenz in Österreich an.

Zur Person: Rolf Martin Landerl ist ein Fußball-Globetrotter. Die Karriere des gebürtigen Wieners begann in der Jugend bei Rapid Wien. 1995, mit 20 Jahren, ging er erstmals ins Ausland, kickte bei Inter Bratislava, wurde slowakischer Pokalsieger. Bis 2013 spielte der Mittelfeldakteur in sechs Nationen (Österreich, Slowakei, Niederlande, Portugal, Ungarn, Deutschland), von 2009 bis 2011 auch beim VfB Lübeck. Am 18. Februar 2002 hatte er seinen einzigen Einsatz in der Nationalmannschaft Österreichs – beim 2:6 gegen Deutschland. Im Zweikampf mit Sebastian Deisler verletzte er sich an der Schulter, Deisler am Knie und verpasste so die WM.
Seit 2011 ist Landerl Trainer, bis 2013 parallel zum Spielerjob. Von 2013 bis 2016 war er Chefcoach bei FC Admira Wacker Mödling II (3. Liga), eher zum VfB wechselte.

Region/Lübeck Kreis Lübeck VfB Lübeck VfB Lübeck (Herren) Rolf Landerl

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