25. Juni 2018 / 22:55 Uhr

VfB Lübeck wieder im Liga-Modus

VfB Lübeck wieder im Liga-Modus

Jürgen Rönnau
Neuzugang und Offensivhoffnung Daniel Franziskus vom VfB Oldenburg führt die Koordinationsübung, bei der sich die Spieler schnell Hütchen für Hütchen um die eigene Achse drehen sollten, an.
Neuzugang und Offensivhoffnung Daniel Franziskus vom VfB Oldenburg führt die Koordinationsübung, bei der sich die Spieler schnell Hütchen für Hütchen um die eigene Achse drehen sollten, an. © Agentur 54°
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Erstes Training, sechs Neue, ein Kreuzbandriss - und eine "geile" Aktion der Ultras.

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Fünf Wochen mal kein VfB, fünf Wochen Pause - durchatmen, Luft holen. Um jetzt mit neuer Kraft anzugreifen. Um 18.06 Uhr am Montag, 25. Juni, betraten die Spieler des Regionalligisten zum ersten Training der Saison 2018/19 den Rasen der Lohmühle. „Alle sind heiß, alle haben Bock, das ganze Team - das hat man gesehen“, freute sich Trainer Rolf Landerl - gut erholt, braun gebrannt. Und mit gestutztem Haar.

Pechvögel Löffler und Tetik nicht dabei

23 Spieler hatte er zum Saison-Opening gebeten. Nicht alle konnten gleich voll einsteigen. Pechvogel Nummer eins war neben Nico Löffler (nach OP immer noch im Aufbautraining) ganz ohne Zweifel Burhan Tetik, der aus der U21 aufgerückt ist in den Ligakader. Der aber passen musste, nur an Krücken dabei war. Eigentlich hätte er im U19-Finale gegen Jena am Sonntag eine tragende Rolle spielen sollen, aber im Abschlusstraining vor dem Spiel der Spiele für die A-Jugend zog er sich einen Kreuzbandriss zu. Landerl: „Das ist so bitter, die Hinrunde ist damit schon gelaufen für ihn.“

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Lerom Shalom bekommt Chance

Tetiks U19-Kollegen Til Weidemann und Krenar Svirca waren ebenfalls am Start, durften aber nur Lauftraining betreiben. Landerl: „Natürlich sind sie heiß, aber wir müssen da auf sie aufpassen und sie vor sich selbst vor zu viel Engagement schützen.“ Und noch einer war dabei. Lerom Shalom (20) wird die nächsten Wochen der Vorbereitung bei der Liga mitmachen. Sportvorstand Michael Hopp: „Das entspricht doch genau unserem Prinzip der Durchlässigkeit. Wenn einer wie Lerom Potential beweist, dann wird er eine Chance bekommen. Er wird nicht der einzige bleiben.“

Neuzugänge Franziskus und Co. unter der Lupe

Hopp war natürlich Augenzeuge des ersten Trainings, genau wie Sportdirektor Stefan Schnoor, Vorstandssprecher Thomas Schikorra, die Aufsichtsräte Dietmar Scholze und „Ecki“ Evers. Sie wollten vor allem auch die Neuen sehen: Daniel Franziskus (vom VfB Oldenburg), Tommy Grupe (von Hansa Rostock), Parick Hobsch (von SpVgg Bayreuth - unverkennbar schon mit hoher Stirn wie Papa Bernd, der Ex-Nationalspieler), Kresimir Matovina (SC Wiedenbrück), Florian Riedel (Viktoria Berlin) und Keeper Malte Schuchardt (Holstein Kiel II).

120 Ultras dabei

Und sie alle, die neuen und die alten VfBer, erlebten dann ganz besondere Momente. Zehn Minuten nach dem Betreten des Rasens füllte sich nämlich unerwartet ein ganzer Block im Stadion mit rund 120 Ultra-Fans. Lautstark feuerten sie ihre „Helden“ an, dann verfolgten sie das Training. Anschließend folgte der große Schulterschluss. Fans und Mannschaft standen sich im Dialog minutenlang gegenüber, versicherten sich wechselseitig uneingeschränkte Unterstützung. „Eine geile Aktion“, sagte VfB-Leader Daniel Halke später. „Sowas erlebt man nicht jeden Tag - und für unsere Neuen ist das ein toller Empfang, der extrem motivieren wird.“

Weiter gehts am 26. Juni für den VfB. Laktattest, Training - ab Mittwoch stehen zusätzlich PR-Termine auf dem Programm, am Samstag geht’s ins Trainingslagernach Malente. Man ist zurück im Liga-Modus. Landerl: „Darauf haben wir doch alle nur gewartet.“

Der Trainingsauftakt des VfB in der Galerie:

Am Montagabend startete die Elf von Coach Rolf Landerl in das Training für die bevorstehende Saison in der Regionalliga Nord. Die Einheit fand im Stadion Lohmühle statt und war öffentlich zugänglich.

Die Ultras des VfB Lübeck waren am Montagabend gekommen, um ihr Team anzufeuern und es für die neue Saison zu motivieren. Zur Galerie
Die Ultras des VfB Lübeck waren am Montagabend gekommen, um ihr Team anzufeuern und es für die neue Saison zu motivieren. ©
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