07. September 2018 / 23:02 Uhr

VfB Lübeck will ganz nach oben

VfB Lübeck will ganz nach oben

Jürgen Rönnau
Die Lübecker Tim Weißmann (Nr. 2) und Torschütze Yannick Deichmann jubeln nach dem 1:0-Siegtreffer gegen Hannover 96 II beim letzten Duell im April.
Die Lübecker Tim Weißmann (Nr. 2) und Torschütze Yannick Deichmann jubeln nach dem 1:0-Siegtreffer gegen Hannover 96 II beim letzten Duell im April. © 54°/KÖNIG
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Ein Sieg heute gegen Hannover 96 II (14 Uhr, Lohmühle) könnte die Tabellenführung in der Regionalliga Nord bedeuten

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Lübeck. Wenn die Spieler des VfB Lübeck sich heute in der Halbzeitpause in ihrer Kabine auf die zweiten 45 Minuten des Regionalligaspiels gegen Hannover 96 II vorbereiten, könnte eine Blitzmeldung für zusätzliche Motivation sorgen. Dann nämlich sollte es die Nachricht vom Endergebnis des bereits um 13 Uhr angepfiffenen Spiels des Spitzenreiters VfL Wolfsburg II gegen Drochtersen geben. Remis oder VfL-Niederlage würden bedeuten, dass der VfB 45 Minuten später Tabellenführer sein könnte – ein eigener Sieg vorausgesetzt . . .

Aber eigentlich müssen die Grün-Weißen nur da weiter machen, wo sie zuletzt aufgehört haben. Konzentriert, effektiv, teils auch attraktiv spielen, den Trend fortsetzen. Seit zehn Punktspielen ist der VfB saisonübergreifend ungeschlagen, mit Daniel Franziskus steht erfolgreichste Torschütze der Liga (sechs Treffer) in den Lübecker Reihen, mit nur zwei Gegentoren ist die VfB-Abwehr die stabilste der Nordregionalliga. Längst werden die Lübecker als ernsthafter Titelkandidat gehandelt.

Cemal Sezer (r.) und Nico Löffler mit vereinten Kräften im Duell gegen Hannovers Mete Kaan Demir
Cemal Sezer (r.) und Nico Löffler mit vereinten Kräften im Duell gegen Hannovers Mete Kaan Demir © 54°/KÖNIG
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„Das ist schön und gut, aber es ist nur eine Momentaufnahme“, sagt Trainer Rolf Landerl. Und er warnt: „Hannover 96 hat eine spielstarke Mannschaft aus einem Mix aus talentierten und erfahrenen Spielern.“ Routinier und Leitwolf ist der bereits 35-jährige Christian Schulz, der zwischen 2007 und 2016 für Hannover 255 Bundesligaspiele absolviert hat. Das letzte Duell der beiden heutigen Kontrahenten gewann der VfB im April mit 1:0 (Torschütze war Yannick Deichmann), damals kamen 1054 Zuschauer auf die Lohmühle.

Das wird diesmal ganz anders sein, der die Grün-Weißen haben zuletzt soviel Werbung in eigener Sache gemacht, dass allein im Vorverkauf mehr als 1000 Tickets abgesetzt werden konnten. Das spricht dafür, dass der bisherige Saisonrekord, der im letzten Heimspiel gegen St. Pauli II aufgestellt worden war (2021 Zuschauer) gebrochen werden dürfte. Auch die Topmarke der vergangenen Saison (2400 gegen Altona) sollte in Gefahr sein. Und. Für die Fans bietet sich die Gelegenheit, letztmals in der Pappelkurve anfeuern und jubeln zu können. Denn in der kommenden Woche rollen die Bagger an, werden erste Arbeiten zum Umbau der Traditionsstehtraverse vorgenommen. Ab dem Heimspiel gegen Egestorf (22. 9.) werden sich Dauerkartenbesitzer, deren „Heimat“ direkt hinter dem „Pappelkurven“-Tor war, einen neuen Stammplatz suchen müssen (gegen 40 Euro bietet der VfB allen Betroffenen als Upgrade ein Sitzplatztribünensaisonticket an).

VfB-Stürmer Cemal Sezer scheitert an Hannovers Torhüter Maurice Hehne
VfB-Stürmer Cemal Sezer scheitert an Hannovers Torhüter Maurice Hehne © 54°/KÖNIG
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