Marcello Meyer: Versuchte viel im Spielaufbau, war oft anspielbar und wehrte sich gegen die Kieler Angriffe. Guter Auftritt! © Felix König

VfB Lübeck will im Topspiel gegen TSV Havelse nachlegen

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Drei Spiele in sieben Tagen: Der VfB Lübeck steckt mitten in einer englischen Woche. Nur drei Tage nach dem überzeugenden 2:0-Sieg gegen den VfB Oldenburg steht schon heute das nächste Heimspiel auf der Lohmühle an. Ein echter Leckerbissen für alle Grün-Weißen Fans, denn der Tabellendritte trifft auf den Vierten TSV Havelse. Und schon am Freitag geht’s danach beim Hamburger SV II (18 Uhr) weiter.

„Ich spiele lieber, als dass ich trainiere“, sagt Marcello Meyer, der am Wochenende das Gesprächsthema schlechthin war. Sein Freistoßtor aus 55 Metern gegen die Oldenburger hat gute Chancen, bei der Wahl zum „Tor des Monats“ bei der ARD Sportschau vorgeschlagen zu werden. „Das wäre eine coole Sache“, sagt der 26-jährige Mittelfeldspieler, dem schon einmal ein ähnliches „Zaubertor“ gelang. In seinem ersten Herrenjahr traf er in der U21 des VfB am 13. April 2011 bei Holstein Kiel II (2:1) von der Mittellinie gegen Torwart Niklas Jakusch. „Ich gucke in jedem Spiel, wo sich der Torwart positioniert“, verrät „Cello“.

Sein Trainer Rolf Landerl war auch tags darauf noch begeistert. „Solch ein Tor siehst du nicht alle Tage. Das war eine Augenweide und alleine das Eintrittsgeld wert“, sagte er und lobte: „Cello spielt sehr konstant in der Rückrunde und gibt unserem Spiel Stabilität.“ Mit seinem vierten Saisontor habe er die Leistungen der letzten Wochen gekrönt.

Seit sieben Spielen gehört Meyer zur Stammelf, spielte immer durch. Sein Tor des Monats widmete er indes Kapitän Dennis Wehrendt, der nach seiner Nasenbein- OP noch mindestens bis morgen in der Sana-Klinik bleiben muss. „Ich hatte am Abend nach dem Trainingsunfall noch Gänsehaut und ganz weiche Beine. Schön, dass es ihm langsam besser geht“, betont Meyer. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus, einer Verlängerung dürfte nichts im Wege stehen. „Der VfB ist mein Verein“, sagt der 26-Jährige, der zur Führungsfigur gereift ist. Mit Blick auf das Havelse-Spiel ergänzt er: „Wenn wir es wieder schaffen, uns zu fokussieren, und alle bereit sind, die Wege zu gehen, bin ich optimistisch.“

Die Fans können sich auf ein Duell freuen, bei dem die beste Abwehr (25 Gegentore) auf die zweitbeste (26) unter den Spitzenteams trifft. „Havelse ist eine organisierte, sehr robuste und taktisch disziplinierte Mannschaft“, weiß „Cello“. Landerl hebt die gute Mischung von jungen und erfahrenen Spielern bei den Niedersachsen hervor. Schon das Hinspiel, das der VfB 2:0 gewann, sei sehr intensiv gewesen. „Sie wollen Fußball spielen und haben Qualität“, sagt der VfB-Coach und ist doch optimistisch: „Mit dem Sieg in den Beinen sollte es einfacher gehen.“

Zudem ist neben Marvin Thiel (bekam gegen Oldenburg einen Schlag auf den Spann) auch Jan-André Sievers nach dem Trainingsunfall mit Wehrendt wieder fit, und laut Landerl sogar ein Kandidat für die Startelf. Ohnehin will der Lübecker Trainer „einige frische Burschen bringen“.

Fehlen wird neben Wehrendt Angreifer Gary Noel, der am Donnerstag von der Länderspielreise mit Mauritius’ Nationalteam zurückerwartet wird. Das erste Quali-Spiel zum Afrika-Cup 2019 gegen die Komoren ging mit 0:2 verloren. Das Rückspiel folgt Dienstag (14 Uhr).

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