Dennis Hoins trifft zum 1:0. oder war Noel doch noch mit der Hacke dran? Egal... Es war die Führung für die Lübecker. Dennis Hoins trifft zum 1:0. oder war Noel doch noch mit der Hacke dran? Egal... Es war die Führung für die Lübecker. © Agentur 54°
Dennis Hoins trifft zum 1:0. oder war Noel doch noch mit der Hacke dran? Egal... Es war die Führung für die Lübecker.

VfB raus! 4:6 nach Elferschießen

Dreimal in Führung, aber am Ende siegte Weiche im SHFV-Pokalviertelfinale

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Was für ein Pokalkrimi auf der Lohmühle! Im Viertelfinale des SHFV-Cups lieferten sich die Topregionalligisten VfB Lübeck und SC Weiche Flensburg ein Duell auf Augenhöhe – über weite Strecken mit offenem Visier – mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Und am Ende hatten die Gäste das bessere Ende für sich. 2:2 hieß es nach 90 Minuten, 3:3 nach 120. Und nach dem Elferschießen hatte Flensburg mit 6:4 gewonnen, war 9000 Euro Prämie reicher und steht im Halbfinale. Dort wartet der SV Todesfelde (gestern in Mannschaftsstärke Zeugen auf der Tribüne). Das zweite Halbfinale bestreiten die Landesligisten Husumer SV und Preußen Reinfeld.

Der VfB legte gut los, dominierte das Geschehen, der fixe Dennis Hoins hatte die erste Chance, aber Weiche-Keeper Kirschke klärte zur Ecke (5.). Gleich nochmal Hoins – wieder knapp vergeben (6.). Und Hoins zum Dritten: der Neuzugang aus Hannover zieht aus 20 Metern ab, und der Ball zischt scharf ins lange Ecke zum 1:0 (7.). Hatte Gary Noel da noch die Hacke dran? Rauschte der Hoins-Hammer so durch? Egal, der VfB führte. Und nochmal Hoins, der ein wirklich starkes Spiel machte. Nach Löffler-Hereingabe verpasste er um Millimeter das 2:0 – das wär’s gewesen . . .

Aber der VfB kann auch anders. Der Ex-VfBer Nedim Hasanbegovic zog humorlos aus 22 Metern ab, Benjamin Gommert konnte den Ball nur nach  vorn abwehren – und da war niemand da. Außer Nico Empen. Der Weiche-Knipser nutzte das Geschenk zum 1:1 (18.). Bis zur Pause blieb’s offen – aber torlos.
Das sollte sich ändern. Der VfB legte danach vor, Weiche zog nach. Erst traf Noel nach Löffler Vorlage (51.), dann glich wieder Empen, der Ex-Paulianer aus (81.). Dem VfB ging etwas der Sprit aus in der englischen Woche (Nogovic und Deichmann mit Krämpfen raus – und nach dem Sonntag-2:0 gegen Rehden geht’s morgen nach Wolfsburg, dort übermorgen gegen VfL II), dennoch gelang Hoins in der Verlängerung die erneute Führung (96.). Aber wieder glich Weiche aus: 3:3 zehn Minuten später durch Hasanbegovic. Elfmeterschießen!

Die Gäste müssen zuerst ran. Innenverteidiger Jonas Walter haut die Kugel drüber in Richtung Autobahn. Daniel Halke macht es besser, trifft unten links - 4:3 für den VfB. Aber Jürgensen gleicht aus zum 4:4. Weißmann ist für den VfB dran – Kirschke hält. Und Gommert auch. Den Elfer von Thomsen nämlich. Nico Löffler ist dran. Nein! Drüber! Tayfun Can bringt Weiche erstmals in Führung 5:4. Andy Gomig übernimmt als nächster Verantwortung. Aber wieder hält Kirschke. Rene Guder, vorgestern erst von Holstein Kiel nach Flensburg gewechselt, läuft als letzter an, kann alles klar machen. Und der 22-Jährige behält die Nerven, versenkt links unten 6:4, Gommert ist machtlos. Der VfB verliert zum ersten Mal ein Pokalspiel gegen Weiche und ist ausgeschieden. Das bedeutet auch, dass der VfB auch in der Saison 2018/19 nicht im DFB-Pokal dabei sein wird. .

Hier geht es zu den Stimmen zum Spiel. Nur Trainer Landerl war nach dem Spiel nicht mehr zu sehen. Eine Pressekonferenz fand wie schon nach der Niederlage gegen Dorchtersen-Asseln nicht statt. Dort war Landerl auch gleich verschwunden.

Mit Volker Giering

Region/Lübeck Kreis Lübeck VfB Lübeck VfB Lübeck (Herren)

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