21. September 2018 / 22:23 Uhr

Ron-Robert Zieler stark: Stuttgart-Keeper rettet Remis gegen Düsseldorf

Ron-Robert Zieler stark: Stuttgart-Keeper rettet Remis gegen Düsseldorf

Redaktion Sportbuzzer
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Starke Paraden: Ron-Robert Zieler sorgt für ein glückliches Remis seines VfB Stuttgart gegen Fortuna Düsseldorf.
Starke Paraden: Ron-Robert Zieler sorgt für ein glückliches Remis seines VfB Stuttgart gegen Fortuna Düsseldorf. © imago/Sportfoto Rudel
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Der VfB Stuttgart wartet in der Bundesliga weiter auf den ersten Sieg. Gegen Fortuna Düsseldorf muss VfB-Keeper Ron-Robert Zieler gleich mehrfach beweisen, warum er sich zurecht Weltmeister nennen darf.

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Der VfB Stuttgart kann nicht mehr gewinnen und wartet auch nach dem fünften Pflichtspiel der Saison auf den ersten Sieg. Das 0:0 gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf war für die erneut offensiv enttäuschenden Schwaben zum Auftakt des 4. Spieltags in der Fußball-Bundesliga zudem bereits die dritte Liga-Partie ohne eigenen Treffer. Vor 54 410 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena blieb Ex-Nationalspieler Mario Gomez, beim 3:3 gegen den SC Freiburg noch Doppeltorschütze, glücklos und vergab die besten Chancen. Vielmehr rettete Keeper Ron-Robert Zieler mit einigen Paraden dem VfB den Punktgewinn. Damit wächst auch der Druck auf Trainer Tayfun Korkut.

Das passierte vor dem Anpfiff

„Ich habe Respekt vor der Leistung von Düsseldorf. Sie haben mutig gespielt. Es war ein offenes Spiel, phasenweise etwas wild von uns. Es ist Bundesliga, Düsseldorf kann auch gut kicken, auch wenn wir die drei Punkte gut gebrauchen könnten“, sagte Zieler und fügte mit Blick auf die Unruhe hinzu: „Wir müssen da durch, die Köpfe zusammenstecken und eine Einheit bilden.“ Kapitän Christian Gentner wusste indes, bei wem er sich zu bedanken hatte, dass es nicht sogar eine Niederlage gab: „Ron hat uns überragend im Spiel gehalten. Wir hatten bei den Standards große Probleme. Da müssen wir uns verbessern.“

Stuttgart-Spiel ideenlos

Düsseldorf erarbeitete sich mit viel Disziplin den fünften Punkt der noch jungen Saison und steht zumindest bis Samstag auf Rang acht der Tabelle, blieb aber erstmals ohne eigenes Tor. Der VfB dagegen verpasste den Anschluss an die Mittelfeldplätze und gerät nach einem vergleichbar schwachen Start wie zuletzt in der Abstiegssaison vor drei Jahren zunehmend unter Druck.

„Ich glaube, dass es Unruhe geben könnte, wenn wir gegen Düsseldorf verlieren“, hatte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke noch gemahnt. Doch der VfB tat sich mit der Favoritenrolle schwer, denn die Fortuna war taktisch bestens auf das VfB-Spiel eingestellt. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel zeigte wieder ein hohes Laufpensum und ließ den Gastgebern nur wenige Räume. Dazu fehlte es im VfB-Spiel an Ideen und Überraschungsmomenten.

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Rensing patzt, Gomez mit Ladehemmung

So hatte Torjäger Gomez einen schweren Stand. An den einzigen beiden VfB-Chancen in den ersten 45 Minuten war der Ex-Nationalspieler aber trotzdem beteiligt. Nach einem Schuss von Chadrac Akolo ließ Düsseldorfs Keeper Michael Rensing den Ball fallen. Doch sowohl Gomez als auch Nicolas Gonzalez konnten den Fehler nicht ausnutzen (34.). Und kurz vor der Pause traf Gomez nach Flanke von Gonzalez den Ball nicht richtig (41.).

Mehr war nicht zu sehen vom VfB, der von den Fortunen gut beschäftigt wurde. Vor allem Jean Zimmer belebte auf der Außenbahn das Spiel der Rheinländer. Zimmer war dabei einer von drei Ex-Stuttgartern neben den im Sommer geholten Matthias Zimmermann und Marcin Kaminski, die in der Startelf standen. Auch Benito Raman, der für Rouwen Hennings in die Düsseldorfer Elf rutschte, gehörte zu den Aktivposten.

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