11. Oktober 2018 / 12:34 Uhr

Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld kritisiert VfB-Manager Michael Reschke für Lüge: "Respektlos"

Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld kritisiert VfB-Manager Michael Reschke für Lüge: "Respektlos"

Redaktion Sportbuzzer
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Ottmar Hitzfeld (r) hat das Verhalten von VfB-Sportvorstand Jürgen Reschke (l) scharf kritisiert.
Ottmar Hitzfeld (r) hat das Verhalten von VfB-Sportvorstand Jürgen Reschke (l) scharf kritisiert. © 2018 Getty Images
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Der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar schießt scharf gegen das Verhalten VfB-Sportvorstands Michael Reschke. Die Entlassung von Trainer Tayfun Korkut sei "kein guter Stil gewesen". Besonders eine Lüge des Stuttgarters missfällt dem Ex-Coach.

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Der frühere Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld hat Sportvorstand Michael Reschke vom Bundesligisten VfB Stuttgart für die Art und Weise der Beurlaubung von Ex-Coach Tayfun Korkut kritisiert. „So, wie das in Stuttgart passiert ist, ist das kein guter Stil. Ich finde das respektlos. Man sollte offen miteinander umgehen“, sagte Hitzfeld am Donnerstag der DPA.

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Reschke hatte sich am Samstagabend nach der 1:3-Niederlage bei Hannover 96 zunächst vor Korkut gestellt, ihn wenige Stunden später aber dennoch beurlaubt. Anschließend gab er zu, bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben. Gegenüber der SportBild sagte der VfB-Sportvorstand: "Ein bisschen Flunkern gehört dazu."

Weinzierl folgt Korkut nach

Für diese Aussage erntete Reschke unter anderem Kritik von Lutz Hangartner vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer. „Die Art und Weise, wie hier mit Trainern umgegangen wird, ist nicht akzeptabel. Dass Reschke hier auch noch offen zugibt, gelogen zu haben, ist schon deswegen unmöglich, weil es hier um Menschen geht“, sagte Hangartner gegenüber der DPA. Als neuen Trainer verpflichtete der VfB Stuttgart, nach der Freistellung von Tayfun Korkut, den ehemaligen Schalke-Coach Markus Weinzierl.

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Hitzfeld: "Eine Frage der Formulierung"

Es ist immer eine Frage der Formulierung. Auch wenn man nicht weiß, ob der Trainer bleibt oder nicht, muss man das rhetorisch besser ausdrücken, so dass man sich eine Hintertür offen lassen kann“, sagte der 69 Jahre alte Hitzfeld in Richtung Reschke. Er selbst habe so etwas während seiner langen Trainerkarriere nicht erlebt. Hitzfeld hatte mit Borussia Dortmund 1997 und dem FC Bayern München 2001 die Champions League gewonnen.

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