10. Juni 2018 / 15:22 Uhr

VfB Stuttgart verlängert vorzeitig mit Trainer Korkut - Verlust im Geschäftsjahr

VfB Stuttgart verlängert vorzeitig mit Trainer Korkut - Verlust im Geschäftsjahr

Redaktion Sportbuzzer
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Tayfun Korkut hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.
Tayfun Korkut hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. © imago/Pressefoto Baumann
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Nachdem Trainer Tayfun Korkut in der Rückrunde mit dem VfL Stuttgart für reichlich Furore gesorgt hat, hat der Verein mit dem 44-Jährigen vorzeitig bis 2020 verlängert.

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Der VfB Stuttgart hat den Vertrag mit Trainer Tayfun Korkut vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Das teilte Sportvorstand Michael Reschke auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten am Sonntag mit. Korkuts ursprünglicher Kontrakt wäre im Sommer 2019 ausgelaufen. „Es wurde sehr schnell deutlich, dass wir den erfolgreichen Weg der vergangenen Monate gerne gemeinsamen fortsetzen wollen“, sagte der 44-jährige Korkut laut einer Vereinsmitteilung. Auch die Verträge seiner Co-Trainer Ilija Aracic und Steven Cherundolo wurden bis zum Sommer 2020 ausgedehnt.

Die Netzreaktionen zur Verpflichtung von Tayfun Korkut beim VfB Stuttgart! Klickt euch durch!

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Korkut arbeitet seit Ende Januar für den VfB und war auf den zuvor beurlaubten Hannes Wolf gefolgt. Nach einer beeindruckenden Erfolgsserie in der Rückrunde führte er den Aufsteiger in der Abschlusstabelle auf den siebten Platz.

Derweil hat der VfB Stuttgart im Geschäftsjahr 2017 einen Verlust von 13,9 Millionen Euro gemacht. Diese Zahl ergebe sich aus den gesamten Aufwendungen in Höhe von 126,4 Millionen Euro und den Erträgen von 112,5 Millionen Euro, sagte Finanzvorstand Stefan Heim am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des Clubs. Heim bezeichnete das Ergebnis als „Planverlust“, da der Club durch den Abstieg in die 2. Liga 2016 unter anderem einen Umsatzrückgang von 40 Prozent zu verzeichnen hatte. Außerdem wurde nach dem direkten Wiederaufstieg 2017 verstärkt in Spieler wie Santiago Ascacibar, Chadrac Akolo oder Anastasios Donis investiert.

"2. Liga gut überstanden"


„Der Verein hat die 2. Liga wirtschaftlich gut überstanden“, betonte Heim. Zudem bekräftigte der 51-Jährige die Bedeutung der Ausgliederung der Fußballabteilung in eine Aktiengesellschaft vor einem Jahr. „Natürlich hätte der Verein sich auch ohne Ausgliederung Spieler holen können. Aber bei Weitem nicht in dem Umfang“, sagte Heim und bezog sich damit unter anderem auf die Rückkehr von Mario Gomez im vergangenen Winter. Das Gesamtvermögen der Aktiengesellschaft beträgt 39,3 Millionen Euro.

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