05. November 2018 / 16:41 Uhr

VfL Bergen muss sich beim Spitzenreiter geschlagen geben

VfL Bergen muss sich beim Spitzenreiter geschlagen geben

Niklas Kunkel
Jonas Thesenvitz (l.) musste gegen Penzlin als Linksverteidiger aushelfen, Kevin
 Latzel spielte das erste Mal über 90 Minuten.
Jonas Thesenvitz (l.) musste gegen Penzlin als Linksverteidiger aushelfen, Kevin Latzel spielte das erste Mal über 90 Minuten. © Niklas Kunkel
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Die Insulaner unterliegen mit 0:2 beim Penzliner SV. Gäste treten ersatzgeschwächt an.

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Der VfL Bergen konnte seine Erfolgsserie gegen Spitzenmannschaften nicht fortsetzen und verpasste die Überraschung beim 0:2 gegen Spitzenreiter Penzliner SV. VfL-Trainer Martin Handschug war dabei zu zahlreichen Umstellungen gezwungen. Gleich sieben Spieler aus seinem Kader fehlten beim Auswärtsspiel. Ersatztorhüter Johann Hornfeldt musste aufgrund der personellen Probleme über 90 Minuten im Sturm agieren, hinten verteidigte eine Fünferkette das eigene Tor. „Ich hatte nur elf Mann zur Verfügung. Die Devise war, das 0:0 möglichst lange zu halten und dann den ein oder anderen Konter zu nutzen“, beschrieb Handschug den Plan gegen das torhungrigste Team der Liga.

Das Konzept ging aber schon in der 16. Minute nicht mehr auf. Nach einem Foul von Christian Stolt zeigte Schiedsrichter Kevin Hinz auf den „Punkt“, und Normen Richter verwandelte den fälligen Strafstoß. Die Bergener verloren durch das Gegentor aber nicht ihre taktische Ausrichtung und hielten den knappen Rückstand bis zum Pausenpfiff. „Wenn wir mit 0:0 in die Halbzeit gehen, spielen wir erfolgreich“, ärgerte sich Handschug.

Auch im zweiten Spielabschnitt versuchte der VfL, hinten sicher zu stehen und den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Dabei standen sie aber höher und kamen auch zu eigenen Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Jonas Thesenvitz, als er allein auf René Hellwig im gegnerischen Tor zulief, den Ball aber nicht im Netz unterbringen konnte.

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Auf der anderen Seite konnte sich das Team auf den starken Felix Knappe verlassen, der seine Mannschaft weiter im Spiel hielt. Beim zweiten Tor der Gastgeber durch Christoph Lukesch war aber auch Bergens Schlussmann machtlos (66.). Das achte Saisontor von Lukesch markierte gleichzeitig den Endstand, denn obwohl sie nicht wechseln konnten, hielten die Gäste weiter dagegen. „Respekt vor der Leistung meiner Mannschaft. Das hätte eine taktische Meisterleistung werden können, hat aber leider nicht geklappt“, lobte Handschug seine elf Mann. Für das Rückspiel sieht er seine Mannschaft gut aufgestellt: „0:2 gegen Penzlin ist in Ordnung. Ich hoffe beim Rückspiel auf einen vollen Kader, dann spielen wir auf Augenhöhe.“

VfL Bergen: Knappe – Hinz, Thesenvitz, Koch, Hornfeldt, Mielke, Kircher, Vergils, Latzel, Meyer, Stolt.

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