23. September 2018 / 19:41 Uhr

VfL Lübeck-Schwartau kämpft HC Rhein Vikings nieder

VfL Lübeck-Schwartau kämpft HC Rhein Vikings nieder

Christoph Staffen
Setzt sich stark am Kreis durch: Steffen Köhler (VfL Luebeck Schwartau) gegen Ivan Milas (HC Rhein Vikings).
Setzt sich stark am Kreis durch: Steffen Köhler (VfL Luebeck Schwartau) gegen Ivan Milas (HC Rhein Vikings). © AGENTUR 54°
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Zweitliga-Handballer gewinnen 24:18 vor 1789 Zuschauern in der Lübecker Hansehalle und klettern auf den dritten Tabellenplatz

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„Ich bin selten zufrieden. Heute bin ich es“, atmete Michael Friedrichs, Chef der Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau, nach dem 24:19 (13:9)-Erfolg vor 1789 Zuschauern in der Lübecker Hansehalle und den Sprung auf Tabellenplatz drei tief durch: „Man hat gesehen, welche Qualität der Kader der Gäste hat steht. Aber unsere Mannschaft hat mit Leidenschaft und Verstand agiert – und als Kollektiv gewonnen. Da freut mich besonders.“

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Beide Mannschaften hatten anfangs Probleme ins Spiel zu finden. Das lag an den starken Abwehrreihen und zwei wahren Könnern im Kasten: Dennis Klockmann, der Hexer der Hansehalle, sollte es am Ende auf 19 Paraden bringe. Sein Gegenüber, Vladimir Bozic, war mit insgesamt 13 Paraden und einem gegen Tim Claasen abgewehrten Siebenmeter kaum schlechter. Erst nach 4:50 Minuten gelang Bennet Johnen, mit sieben Treffern bester Werfer der Gäste, per Gegenstoß das erste Tor des Tages. Bis zum 7:7 (21.) blieb das Spiel offen, ehe vor allem Antonio Metzner, Markus Hansen und Jasper Bruhn (Man of the match) mit ihren Treffern für den 13:9-Halbzeitstand sorgten.

Als Klockmann zu beginn der zweiten Hälfte gleich zwei Glanzparaden in Folge zeigte, und der VfL auf 17:11 enteilte, schien der Drops gelutscht. „In dieser Liga kann wirklich jeder jeden schlagen, wenn man einen optimalen tag erwischt und der Gegner nicht seinen besten. So sind wir in Ferndorf untergegangen“, erinnerte Hansen an das 17:27 am zweiten Spieltag. Doch von einer Niederlage waren Klockmann & Co. weit entfernt, auch wenn die Gäste noch einmal bis auf 19:18 (47.) herankommen sollten.

„Die Rhein Vikings haben uns viel abverlangt und wir wussten, dass wir gerade nach unserem Sieg in Rimpar erneut 100 Prozent bringen mussten. Das haben die Jungs getan“, lobte Trainer Torge Greve, der seinen Kapitän Martin Waschul nach dessen Daumenbruch noch schonen konnte. „Wir sind, auch als es eng wurde, ruhig geblieben und haben uns auf unsere Stärken verlassen“, meinte Metzner. Wir sind morgens um 7 Uhr in den Bus gestuiegen, am Ende fehlte uns auch etwas die Kraft, um etwas mitnehmen zu können“, resümierte Gäste-Trainer Ceven Klatt. „Mit 8:2 Punkten haben wir einen guten Saisonstart hingelegt“, meinte Hansen, der zugleich mahnte: „Wir dürfen nicht nachlassen und müssen weiter hart arbeiten.“

VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann (19 Paraden), Mallwitz – Genda 4, Podpolinski 2, Hansen 4, Ranke, Damm 3, Köhler 3, Kretschmer, Claasen, Bruhn 3, Metzner 5.
Bester Werfer Rhein Vikings: Johnen 6.
Zuschauer: 1789.
Zeitstrafen: 4 – 3.
Siebenmeter: 0/1 – 2/2.
Spielfilm: 0:1 (5.), 3:1 (10.), 5:3 (15.), 5:5 (17.), 6:7 (20.), 10:7 (25.), 13:9 (HZ), 16:10 (36.), 17:11 (38.), 17:15 (42.), 19:16 (45.) 19:18 (47.), 22:18 (57.), 24:19.

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