05. Dezember 2018 / 19:26 Uhr

VfL Lübeck-Schwartau: Mallwitz bleibt bis 2020

VfL Lübeck-Schwartau: Mallwitz bleibt bis 2020

Jens Kürbis
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Überzeugte zuletzt gegen Aue als Matchwinner und bleibt beim VfL bis 2020: Marino Mallwitz.
Überzeugte zuletzt gegen Aue als Matchwinner und bleibt beim VfL bis 2020: Marino Mallwitz. © Agentur 54°
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Handball-Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau hat vor dem Hit beim HSV Hamburg (Fr., 20 Uhr) den Vertrag mit Keeper Marino Mallwitz bis Juni 2020 verlängert. Auch die Kontrakte von Käptn Martin Waschul, Außen Sebastian Damm, Kreisläufer Steffen Köhler und dem Rückraumrechten Toni Podpolinski laufen aus.

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Kurz vor dem Handball-Hit beim HSV Hamburg (Fr., 20 Uhr) setzt der VfL Lübeck-Schwartau einen wichtigen Eckpfeiler für die neue Zweitliga-Saison: Torhüter Marino Mallwitz hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein Jahr bis zum 30. Juni 2020 verlängert.

„Wir sind froh, dass Marino uns als VfL-Eigengewächs ein weiteres Jahr erhalten bleibt. Wir setzen weiterhin auf die Jugend, insbesondere auf die Talente aus dem eigenen Verein“, erklärt VfL-Chef Michael Friedrichs.

Mallwitz: Seit dem achten Lebensjahr beim VfL

Der 22-jährige Mallwitz, der seit seinem achten Lebensjahr das VfL-Trikot trägt und seit 2014 zum Zweitliga-Kader gehört, hat beim VfL keinen leichten Stand. Als ehemaliger Junioren-Nationalkeeper ist er die Nummer zwei hinter Dennis Klockmann (36), kam so im Verlauf der Saison erst in den vergangenen Spielen zu mehr Einsatzzeiten. „Das ist am Anfang nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Langsam geht es aber in die richtige Richtung. Ich erhoffe mir auch künftig mehr Einsatzzeiten. Denn die Rückmeldungen, die ich bisher erhalten habe, waren positiv“, sagt Mallwitz. Mit Klockmann sieht er sich als Team im Team: „Auf der einen Seite ist da ein kleiner Konkurrenzkampf, ich will natürlich spielen. Aber ich kann mir keinen angenehmeren Typ als Partner wünschen. ,Klocki’ ist offen, ich profitiere von seinen Erfahrungen.“ Mallwitz kann sich vorstellen, dass es über 2020 hinaus beim VfL weitergeht. „Ich bin da guter Dinge.“

Bis Februar 2019 soll der neue Kader stehen

Und warum hat er nicht gleich längerfristig verlängert? „Ich wollte das so. 2020 endet meine Ausbildung bei der Sparkasse zu Lübeck. Dann muss ich sehen, wie es weitergeht – auch beim VfL.“

Neben Mallwitz’ Vertrag laufen zum Saisonende noch fünf weitere aus. Fakt ist: Antonio Metzner wechselt zu Erstligist Erlangen. Toni Podpolinski denkt über sein Karriere-Ende nach. Und mit Kapitän Martin Waschul, Außen Sebastian Damm (ist nach seinem Autounfall bei seinen Eltern in Kassel) sowie Kreisläufer Steffen Köhler ist Friedrichs in Verhandlungen. „Wir sind uns aber noch nicht einig.“ Sein Ziel: „Zum Rückrundenstart im Februar will ich wissen, mit wem wir in die neue Saison gehen.“ Beinhaltet das auch die „Baustelle“ auf Halbrechts (Metzner/Podpolinski)? Friedrichs: „Da stehen wir in Gesprächen.“ Und sind vorzeitige Vertragsverlängerungen, wie die von Pawel Genda oder Trainer Torge Greve (Vetrag bis 2020), geplant? Friedrichs: „Da ist nichts akut.“

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