01. September 2018 / 22:21 Uhr

VfL Lübeck-Schwartau vom Aufsteiger düpiert

VfL Lübeck-Schwartau vom Aufsteiger düpiert

Christoph Staffen
Kampf und Krampf in Ferndorf: Finn Kretschmer (mitte) fand nur einmal den Weg ins TuS-Tor.
Kampf und Krampf in Ferndorf: Finn Kretschmer (mitte) fand nur einmal den Weg ins TuS-Tor. © Reinhold Becher
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Die Mannschaft von Torge Greve beißt sich an der Hintermannschaft des TuS Ferndorf die Zähne aus

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Ernüchterung nach Auftaktsieg

Dem verheißungsvollen 25:22-Erfolg zum Zweitliga-Auftakt in der Lübecker Hansehalle gegen den selbsternannten Aufstiegsfavoriten Balingen-Weilstetten vor einer Woche ließen die Handballer des VfL Lübeck-Schwartau am Samstag eine ernüchternde 17:27 (8:14)-Niederlage beim starken Aufsteiger TuS Ferndorf in Kreuztal folgen.

"Ferndorf war in allen Belangen überlegen"

„Effektivität, Emotionalität, Wurfausbeute – Ferndorf war in allen Belangen überlegen und hat verdient gewonnen“, analysierte VfL-Trainer Torge Greve knapp und treffend und legte nach: „Wir haben vernünftig begonnen, aber unser rechter und linker Rückraum waren ein Totalausfall. Insgesamt 17 Tore aus 42 Versuchen sprechen für sich. Jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen, und das war bei uns heute leider nicht der Fall. Wir haben nichts von dem gezeigt, was uns gegen Balingen stark gemacht hatte.“

Ideenlos in der Offensive

Die Schwartauer hielten nur bis zum 2:2 in der vierten Minute mit, anschließend bissen sie sich an der überragenden 6:0-Defensive und Torwart Lucas Puhl die Zähne aus. Ferndorfs Keeper parierte bis zur Halbzeit 13 Bälle, Dennis Klockmann nur zwei. Der VfL tat sich extrem schwer, spielte die Angriffe bis an die Grenzen zum Zeitspiel aus – und fand kaum Mittel und Lösungen.

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Aufsteiger mit tadelloser Defensive

Greve nahm im ersten Durchgang zwei Auszeiten, brachte immer wieder neues Personal. Doch fast alle Maßnahmen verpufften, selbst als er mit Steffen Köhler und Fynn Ranke zwei Kreisläufer brachte oder einmal in 6:4-Überzahl agierte, konnte man kein Kapital daraus schlagen. Ferndorf kam immer wieder über die Außen und den Kreis zu Torerfolgen. Für einen Hoffnungsschimmer sorgte der Treffer von Markus Hansen zum 8:14-Pausenstand und die Zuversicht, dass Ferndorf diese Abwehrleistung nicht über 60 Minuten durchhalten können dürfte.

Strohfeuer statt Aufholjagd

Im zweiten Durchgang zeigte Klockmann gleich seine dritte Parade, verkürzten Pavel Genda und Antonio Metzner auf 10:15, und beim 12:16 (39.) durch Marcel Möller war man wieder bis auf vier Tore herangekommen, ehe Fehlwürfe von Genda und Jasper Bruhn (Pfosten) folgten. Beim 13:20 (46.) lag man erstmals sogar mit sieben Treffern zurück – statt einer erhofften Aufholjagd gab es nur ein kurzes Strohfeuer und eine Bestätigung von Greves Einschätzung, dass Ferndorf der stärkste der vier Aufsteiger sei.

Weiter geht es für den VfL am Freitag gegen den Dessau-Roßlauer HV (19.30 Uhr). Nach der intensiven Ferndorf-Analyse erwartet Greve, dass seine Mannschaft „die richtige Reaktion zeigen wird“.


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