23. August 2018 / 20:40 Uhr

VfL Lübeck-Schwartaus Runarsson: "Zwei ziemlich gleichstarke Teams"

VfL Lübeck-Schwartaus Runarsson: "Zwei ziemlich gleichstarke Teams"

Christian Schlichting
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Da geht's lang: Dadi Runarsson will beim VfL seine Qualitäten als Regisseur beweisen. 54 Grad © Agentur 54°
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Für den VfL-Neuzugang geht’s beim Saisonauftakt gegen Balingen-Weilstetten gleich gegen seinen Ex-Klub

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Wenn die Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau am Samstag in der Hansehalle gegen Balingen-Weilstetten in die neue Saison starten, trifft Dadi Runarsson bei seinem Punktspiel-Debüt für den VfL auf seinen Ex-Klub, an den der 22-jährige Isländer keine allzu guten Erinnerungen hat.

Bei Balingen-Weilstetten kaum noch gespielt

Als Dadi Runarsson am Mittwochabend bei der Saisoneröffnungsfeier des VfL in der Sparkasse zu Lübeck den Sponsoren und Unterstützern als Neuzugang vorgestellt wurde, hatte der Isländer auf die Frage, was „typisch isländisch“ sei, keine Antwort parat. Auch was „typisch deutsch“ sei, fiel ihm spontan nicht ein. Den ersten Gegner seines neuen Klubs in der 2. Handball-Bundesliga (19 Uhr, Hansehalle) aber kann der 22-jährige Spielmacher bestens beurteilen. Schließlich spielte Runarsson in der vergangenen Saison bei HBW Balingen-Weilstetten – und entschied sich im Frühsommer zu einem Wechsel, weil er bei den „Galliern von der Alb“ kaum noch zum Einsatz gekommen war.

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Vater Runar ehemaliger Nationalspieler

„Leider lief’s nicht so in der zweiten Saisonhälfte“, sagt er im Rückblick, „ich hatte sehr damit zu tun, mich in das Abwehrsystem reinzuarbeiten.“ Dass er auch der Leidtragende war, nachdem sein Vater Runar Sigtryggsson im Oktober abgesetzt wurde, thematisiert er nicht. Der ehemalige isländische Nationalspieler war 2016 als Trainer vom EHV Aue nach Balingen gewechselt, nach dem Erstliga-Abstieg verlor der Klub die Geduld, als im Oktober 2017 das „Ziel Wiederaufstieg“ in Gefahr schien. Von da an war auch Dadi Runarsson – der erst im Sommer 2017, ein Jahr nach seinem Vater, aus Aue gekommen war – nicht mehr sonderlich gefragt beim neuen Trainer Jens Bürkle. Jetzt, vor dem Duell mit dem Ex-Verein, war er aber in Balingen wieder gefragt. „Es gab Telefonate mit der Presse dort“, erzählt Runarsson. Und mit Linksaußen Oddur Gretarsson, seinem Landsmann bei HBW, tauscht er sich noch regelmäßig aus. „Aber für die Woche vor dem Spiel haben wir Funkstille vereinbart.“

Europameister *Martin Strobel aus dem Spiel nehmen*

Genügend Informationen über das Team hat er auch so: „Natürlich muss man versuchen, Martin Strobel in den Griff zu bekommen, er übernimmt Verantwortung“, weiß Runarsson über den Europameister von 2016, der im gleichen Jahr in Rio mit der Nationalmannschaft Olympia-Bronze holte. „Und sie haben super Außen, da dürfen wir uns keine technischen Fehler erlauben, sie nicht zum Gegenstoß einladen.“ Ein Vorteil für seine aktuelle Sieben könne sein, dass bei Balingen „ein paar Neue im Mittelblock gekommen sind, die Abstimmung noch nicht optimal“ sein könne. Beim VfL sieht er die herausragende Stärke im Zusammenspiel der Abwehr mit den Torhütern: „Das merkt man schon im Training, wie schwierig es ist, gegen die etablierten Leute zum Wurf zu kommen.“ Seine Prognose fürs Spiel: „Da begegnen sich zum Auftakt zwei ziemlich gleichstarke Mannschaften.“

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