02. Dezember 2018 / 19:51 Uhr

VfL Wildeshausen geht als Spitzenreiter in die Pause

VfL Wildeshausen geht als Spitzenreiter in die Pause

Nico Nadig
Marcel Bragula.
Wurde mit seiner Mannschaft Herbstmeister: Wildeshausen-Trainer Marcel Bragula (Archivbild). © FR
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Die Mannschaft von Trainer Marcel Bragula setzt sich mit 2:1 gegen den SV Wilhelmshaven durch

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Der Trubel um Trainer Marcel Bragula – er hat ein Angebot des Fußball-Oberligisten SV Atlas abgelehnt – hat beim VfL Wildeshausen offensichtlich keine Spuren hinterlassen. Zumindest gewannen die Krandelkicker ihr schweres Auswärtsspiel beim SV Wilhelmshaven mit 2:1 (1:0). Dank des 13. Sieges im 17. Spiel überwintert der VfL Wildeshausen auf Platz eins der Bezirksliga. "Wir sind mit Platz eins natürlich zufrieden. Aus den ein, zwei Negativerlebnissen müssen wir aber lernen. Heute hat man da schon was gesehen, die Bedingungen waren auch schwierig, aber wir haben den Kampf angenommen", lobte Bragula. Die Winterpause komme nun aber gelegen, einige Spieler bräuchten sie dringend.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Krandelkicker zusehends die Spielkontrolle. Nach 30 Minuten gingen sie folgerichtig in Führung: Ole Lehmkuhl netzte aus 16 Metern ein, nachdem Maximilian Seidel ihn bedient hatte. Kurz vor der Pause wurde es nochmals hektisch, als es nach einem Foul an Lehmkuhl zu einer Rudelbildung kam – kurz darauf ging es für beide Teams in die Kabinen. 

Eine Minute war in Durchgang zwei gerade gespielt, da hätte Sebastian Bröcker das 2:0 machen müssen. Er übersah jedoch seine besser postierten Mitspieler und scheiterte aus fünf Metern am SVW-Torhüter. Keine zehn Minuten später klingelte es allerdings im Gehäuse der Gastgeber: Seidel behauptete den Ball an der Mittellinie und leitete das Spielgerät weiter zu Lehmkuhl. Dieser passte im richtigen Moment auf den mitgelaufenen Christopher Kant, der zur vermeintlichen Vorentscheidung einschob (54.). Vermeintlich, weil Wilhelmshaven sich seinem Schicksal nicht ergab und durch Christopher Nickel den Anschlusstreffer markierte (64.). 

Kurz danach schnupperte der SVW sogar am Ausgleich, der Pfosten verhinderte diesen jedoch. In dieser Phase schwammen die Wildeshauser etwas. Sie verloren den Ball zu schnell und schafften es nur selten, für Entlastung zu sorgen. "Nach dem Anschlusstreffer war das ein Abnutzungskampf. Bis zum 2:0 hatten wir alles im Griff, danach war es ein anderes Fußballspiel", sagte Bragula. Letztendlich rettete der VfL seine knappe Führung aber ins Ziel. In der 90 Minute sah SVW-Akteur Ercan Karavul die Rote Karte, nachdem er einen Pass auf den frei stehenden Seidel mit der Hand vereitelt hatte. Bragula: "Aufgrund der ersten Hälfte und den ersten 15 Minuten in Durchgang zwei geht das Ergebnis in Ordnung. Aber es war ein hartes Stück Arbeit."

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