Mario Gomez Wolfsburg Fehlt etwa einen Monat: VfL-Kapitän Mario Gomez. ©
Mario Gomez Wolfsburg

VfL Wolfsburg: Bänderanriss und Kapseleinriss bei Mario Gomez

Jetzt herrscht Klarheit über die Schwere der Verletzung bei VfL-Profi Mario Gomez: Der Nationalspieler zog sich am Samstag beim 1:1 gegen Hannover 96 einen Bänderanriss und einen Kapseleinriss im linken Sprunggelenk zu. Die Knochen sind nicht beschädigt. Damit fehlt der Kapitän dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten für drei bis vier Wochen und muss dann langsam wieder ans Team herangeführt und aufgebaut werden.

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"Das ist sehr schade", findet Trainer Andries Jonker. "Wir haben auf mehr Torgefährlichkeit gesetzt. Dann hatten wir Gomez und Divock Origi zur Verfügung - aber auch nur 36 Minuten." Dann nämlich musste Gomez den Platz gegen 96 verletzungsbedingt verlassen, nachdem er bei einem Torabschluss über seine eigenen Beine gestolpert und umgeknickt war. Für den Stürmer stand ein CT-Scan sowie der Besuch bei Nationalmannschaftsrzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt an. Aber der Coach will nicht lamentieren. "Ich suche nie nach Entschuldigungen, auch diesmal nicht." Stattdessen geht der Blick des Niederländers nach vorn. Etwa einen Monat lang muss er auf seinen Toptorjäger der Vorsaison verzichten. Auf die Frage, ob Gomez Mitte Oktober in Leverkusen wieder einsatzbereit ist, antwortete der 54-Jährige: "Das ist sehr ambitioniert, aber es kann das Ziel sein."

Vieles hänge davon ab, wie gut der Angreifer in den nächsten Wochen arbeiten kann. "Wenn er in dieser Zeit viel machen kann, dauert es vielleicht weniger lang. Ansonsten dauert es länger", so Jonker, der sich für die kommenden Partien wieder eine Lösung einfallen lassen muss. Divock Origi dürfte vorn gesetzt sein. Doch ob die Leihgabe nun allein aufläuft oder einen neuen Sturmpartner bekommt, ließ der VfL-Trainer offen. "Ich habe mich nie auf ein System festgelegt und werde das jetzt erst recht nicht tun", sagt der Coach. "Jetzt gibt's den Kampf um die Positionen. Es ist wieder eine neue Herausforderung, herauszufinden, wer es am besten macht."

Gegen Hannover hatte Nany Dimata den Kapitän im Angriff ersetzt. Doch Jonker betont: "Nany ist nicht gesetzt." Sowohl der Belgier als auch Victor Osimhen, Kaylen Hinds und PG Ntep haben die Möglichkeit, sich für die Partie am Samstag (15.30 Uhr) in Stuttgart in die Startelf zu spielen.

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