09. Mai 2018 / 18:03 Uhr

VfL Wolfsburg: Baum und Baier versprechen Schützenhilfe aus Augsburg

VfL Wolfsburg: Baum und Baier versprechen Schützenhilfe aus Augsburg

Tim Lüddecke
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Klare Ansage: Augsburgs Trainer Manuel Baum will mit dem ehemaligen Wolfsburger Daniel Baier das letzte Saisonspiel gegen Freiburg gewinnen. 
Klare Ansage: Augsburgs Trainer Manuel Baum will mit dem ehemaligen Wolfsburger Daniel Baier das letzte Saisonspiel gegen Freiburg gewinnen.  © imago/Thomas Frey
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Damit der VfL die Minimalchance auf den direkten Klassenerhalt wahrnehmen kann, muss der FC Augsburg sein Spiel am 34. Spieltag beim SC Freiburg gewinnen. Und der Trainer sowie ein ehemaliger Wolfsburger beteuern zumindest ihre Mithilfe.

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Rein theoretisch hat der VfL Wolfsburg noch eine letzte Minichance auf den direkten Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Eine gewichtige Rolle dabei spielt allerdings der FC Augsburg, der dafür seine Partie am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg gewinnen müsste. Erst dann hätte der VfL Wolfsburg das Schicksal in der eigenen Hand und könnte die Saison mit einem eigenen Sieg gegen den 1. FC Köln doch noch nach 34 Spieltagen retten. Und: Schützenhilfe aus Augsburg ist nicht unwahrscheinlich.

Denn glaubt man den Aussagen von Trainer Manuel Baum und des ehemaligen Wolfsburgers Daniel Baier von der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwoch, werden die Fuggerstätter das Spiel unter allen Umständen gewinnen wollen. Auch aus nicht ganz uneigennützigen Gründen. „Für uns geht es ja auch noch um ein bisschen was. Wir wollen eine Top-10-Platzierung – und die ist auf jeden Fall noch möglich“, sagte Trainer Baum. Zumal es ja auch noch finanzielle Anreize für den Klub gäbe. „Die Fernsehgelder hängen ja auch von den Abschlussplatzierungen ab.“

"Mitgefühl gibt es nicht"

Und so müsse man nicht bangen, dass die Mannschaftsaufstellung für das letzte Saisonspiel der bereits geretteten Augsburger „aus Jux und Tollerei“ durchgewürfelt würde. Auch der Ex-VfLer Baier, der für den Klub in der Saison 2007/08 16 Mal aufgelaufen ist, schloss etwaige Wolfsburger Bedenken einer zu laschen Herangehensweise in Freiburg aus, auch wenn es für den Sportclub ebenfalls um viel geht: „Ich habe die Situation im Abstiegskampf ja öfter erlebt, man kann die Anspannung nachvollziehen. Aber Mitgefühl gibt es in dem Business nicht. Wenn man jeden Verein befragen würde, würde jeder auf sich schauen und gucken, dass er nicht derjenige ist, den es erwischt.“ Übersetzt bedeutet das: Die Augsburger wollen das letzte Saisonspiel gewinnen.

Erst Wolfsburg, dann Augsburg - die Wechsel-Spieler...

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Baier, der nur einer von mehreren ehemaligen Wolfsburgern ist, die inzwischen für den FC Augsburg spielen (siehe Galerie) und der seinem Ex-Klub mit einem Sieg einen Gefallen tun könnte, findet allerdings: „Ehrlich gesagt ist da jeder Verein für sich selbst verantwortlich. Aber ich hatte halt nur zwei Ex-Vereine (dazu 1860 München, d. Red.), daher schaut man schon mal nach Wolfsburg. Eine große Rolle spielt das jetzt für mich aber nicht.“

"Würden das auch erwarten"

FCA-Trainer Baum gibt sich im Vorfeld jedenfalls als Sportsmann und erklärt: „Es ist schon so, dass wir das Spiel so angehen, dass wir es gewinnen wollen. Und wenn wir in der Situation der anderen Mannschaften wären, würden wir das auch von uns erwarten.“ Der Fokus liege lediglich auf der eigenen Leistung – und in dieser Hinsicht dürfe man von den Augsburgern in Freiburg einiges erwarten, so jedenfalls klingen die Baum-Aussagen: „Der Eigenantrieb ist so groß, das hat man auch im Training gesehen, dass wir da den vollsten Einsatz an den Tag gelegt haben – das wollen wir auch am Samstag machen.“

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