didavi imago31283225h Stark gegen Freiburg: Daniel Didavi (2. v. r.) bereitete beim 3:1 am Samstag gleich zwei Tore der Wolfsburger vor – darunter das 1:0 durch Yannick Gerhardt (r.). ©
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VfL Wolfsburg: Daniel Didavi ist jetzt der beste Tor-Vorbereiter der Liga

In einer derart guten Verfassung war er lange nicht: VfL-Profi Daniel Didavi ist für Trainer Martin Schmidt inzwischen unverzichtbar. Beim 3:1-Sieg der Wolfsburger gegen den SC Freiburg glänzte der Spielmacher erneut mit zwei Torvorlagen. Damit ist er jetzt Top-Vorbereiter der Fußball-Bundesliga – und das, obwohl er auswärts in den vergangenen Partien nur Joker war!

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Gegen die Breisgauer durfte Didavi wieder von Beginn an ran. Und erneut lieferte er einen starken Auftritt ab – eines der beiden Tore von Yunus Malli sowie den Treffer von Yannick Gerhardt bereitete der Kreativkopf vor. Insgesamt sechs Assists sind ihm in dieser Spielzeit schon gelungen, so viele wie keinem anderen Bundesliga-Akteur. Mit seinen beiden Vorlagen gegen Freiburg überholte er jetzt Bayerns Joshua Kimmich und Augsburgs Philipp Max (je fünf). Zu Didavis Tor-Vorbereitungen kommen drei selbst erzielte Treffer. Im Scorer-Ranking liegt der 27-Jährige damit hinter Bayern-Star Robert Lewandowski, Dortmund-Knipser Pierre-Emerick Aubameyang und Leipzigs Timo Werner allein auf Platz vier. „Ich bin ein Zehner, und ich werde über Scorerpunkte definiert“, weiß Didavi. „Wo ich im Ranking liege, ist mir nicht wichtig. Aber momentan klappt es ganz gut.“

Mitverantwortlich für die Leistungsexplosion ist auch Coach Schmidt. „Der Trainer hat seinen Anteil daran, dass wir besseren Fußball spielen. Das macht es dann auch für mich leichter. Es ist das Gesamtpaket“, so Didavi.
Interessant: Immer wenn Wolfsburgs Nummer 11 selbst getroffen hat, bereitete er keinen Treffer vor – und andersrum. Während er bis zum sechsten Spieltag als Torschütze glänzte (in drei Partien je einmal), überzeugt er in letzter Zeit häufiger als Vorbereiter. Nur beim 1:1 auf Schalke gelang dem Ex-Stuttgarter kein Assist, in den anderen fünf der vergangenen sechs Partien bereitete er immer mindestens ein Tor vor. Und gegen Freiburg eben zwei.
Trotz des Erfolgs sind Didavi und Co. aber „nicht euphorisch“. Der VfL-Profi betont: „Das war wieder nur ein Pflichtsieg, wir haben unser Ziel noch nicht erreicht und müssen noch weiter nach vorne wollen. Es ist nicht weit nach oben.“

Und da wollen die Wolfsburger hin. Mit einem Didavi in Topform ist das sogar realistisch. Hinzu kommt, dass Yunus Malli ebenfalls stark drauf ist und das Kreativkopf-Duo miteinander harmoniert. „Wir sind ähnliche Typen, sind beide Straßenfußballer. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, aber man sieht, dass sich die Qualität durchsetzt“, sagt Didavi.

Am Samstag (15.30 Uhr) muss der VfL in Augsburg ran – ein direktes Duell zwischen dem Top-Vorbereiter und seinem Verfolger Max. Muss der FCA vorm VfL zittern, der seit acht Spieltagen ohne Pleite ist? „Das wäre übermütig“, sagt Didavi und fügt hinzu: „Wir wissen, dass noch nicht alles stabil ist. Es wird schwer, gegen uns zu spielen, aber für uns wird es auch schwer. Es ist ein 50:50-Spiel.“ Bestenfalls macht Didavi einfach so weiter wie bisher – oder so wie zuletzt in Augsburg. Am ersten Spieltag der Vorsaison erzielte der Wolfsburger seinen damals ersten Treffer im VfL-Trikot.

Region/Wolfsburg-Gifhorn VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga Daniel Didavi (VfL Wolfsburg)

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