07. November 2018 / 18:12 Uhr

VfL Wolfsburg: Das andere Wiedersehen mit Hannover 96

VfL Wolfsburg: Das andere Wiedersehen mit Hannover 96

Tim Lüddecke
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Wir sehen uns! Coach André Breitenreiter (r.) trifft mit Hannover 96 am Freitag schon wieder auf VfL-Coach Bruno Labbadia. 
Wir sehen uns! Coach André Breitenreiter (r.) trifft mit Hannover 96 am Freitag schon wieder auf VfL-Coach Bruno Labbadia. 
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Das Duell zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg im DFB-Pokal ist nur wenige Tage alt – trotzdem haben sich seither ein paar Dinge geändert. 

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Auf der Homepage des VfL Wolfsburg gibt es eine eigene Rubrik: Derbystatistik. „Duelle mit den Nachbarn haben seit jeher einen besonderen Reiz, das ist in Niedersachsen nicht anders als im Ruhrgebiet“, heißt es dort. Neben den Spielen gegen Eintracht Braunschweig ist auch (die übrigens wesentlich umfassendere) Bilanz gegen Hannover 96 aufgeführt – den kommenden Gegner am Freitagabend (20.30 Uhr). Das Duell hat also eine durchaus länger zurückliegende Tradition. Und diesmal gibt es zudem auch eine nur ein paar Tagen zurückliegende Vorgeschichte.

Gerade erst am 30. Oktober zogen die Wolfsburger in Hannover mit einem 2:0-Sieg ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Nun gibt es das Aufeinandertreffen in der Liga. Für Trainer Bruno Labbadia ist das „schon ein Stück eigenartig“, sagt er, aber im Profi-Fußball mit all seinen Wettbewerben gäbe es so eine „extreme Konstellation“ immer mal wieder. Der Vorteil dabei sei ja immerhin: „Du hast die Vorbereitung von vor zehn Tagen noch da liegen.“

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Und doch wird es gewiss ein anderes Spiel. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen, als träfen die Wolfsburger im zweiten Spiel gar auf einen anderen Gegner. „Es ist jetzt halt ein Bundesliga-Spiel“, sagt der Coach, der am Freitag zumindest nach demselben Ausgang strebt: „Wir wollen versuchen, dort auch zu gewinnen.“

Dass die Hannoveraner in der Zwischenzeit 1:3 beim FC Schalke 04 verloren haben, wurde auch rund 70 Kilometer östlich vernommen. „Wir haben das Spiel beobachtet. Deswegen haben wir auch die Veränderungen gesehen, die sie vorgenommen haben“, erklärt Labbadia. Und auch, wenn sich natürlich „die Spieler nicht verändert haben“, seien da schon ein paar Dinge bei gewesen.

Matchwinner Mehmedi fehlt wohl

Welche Spieler bei den Mannschaften dann tatsächlich zur Verfügung stehen werden, wird man sehen. Wie bei 96 gibt es auch beim VfL noch einige Fragezeichen. Vor allem für Admir Mehmedi wird es mit seinen Wadenproblemen wohl eng. Der Schweizer war beim 2:0 im Pokal bester Wolfsburger, erzielte die 1:0-Führung und füllte die Rolle des Zehners in der Raute mit viel Leben. 

Sein Ausfall würde diese erneute taktische Variante womöglich ausschließen. „Im Pokal hat die Raute gepasst, aber jetzt kann ich das noch nicht beantworten“, sagt Labbadia, „wir schauen immer, welches Personal haben wir zur Verfügung, wie kommt die Stärke der einzelnen Spieler am besten zur Geltung und was passt zum Gegner.“ Zumal Hannover ja auch verschiedene Varianten im Köcher habe.

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Gehen die Wolfsburger mit dem Sieg vor ein paar Tagen denn nun mit einem psychologischen Vorteil in die zweite Partie? „Schwer zu sagen“, findet der VfL-Trainer, der das erste Spiel ohnehin losgelöst vom anderen Duell betrachtete. „Es macht keinen Sinn, im ersten Spiel zu überlegen, was machen wir in zehn, zwölf Tagen. Du darfst dich auch selber nicht verwirren“, meint er, „das Beste, was man tun kann, ist, sich auf das Spiel zu konzentrieren, was jetzt kommt“.

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